SPÖ & Grüne rechtfertigen Schmieds Reformpläne
Eine Studie der Arbeiterkammer Wien belegt erneut, dass jede/r zweite SchülerIn unter 14 Jahren nicht in der Lage ist, die Hausaufgaben alleine zu bewältigen. Die Hälfte davon braucht einen bezahlten Nachhilfeunterricht. "Besonders erschreckend ist, dass schon bis zu sieben Prozent der VolksschülerInnen bezahlte Nachhilfe erhalten, um die gesteckten Ziele - meist ist es die AHS-Unterstufe - zu erreichen", erklärte der Bildungssprecher der Grünen, Harald Walser.
SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer betont, dass die enorme Summe von 140 Mio. Euro für Nachhilfestunden, die Eltern jährlich für ihre Kinder ausgeben, zeigt, dass sich im Bildungsbereich etwas ändern muss. Die von Unterrichtsministerin Schmied eingeleiteten Schulreformen müssen daher vorangetrieben werden, so Mayer.
"Die Rezepte gegen die Nachhilfe-Lawine sind international erprobt und werden von Schmied umgesetzt: Neue Mittelschule, kleinere Klassen und mehr Kleingruppenunterricht, bessere Sprachförderung und individuelle Förderung, die Umsetzung der Bildungsstandards und bessere Tagesbetreuung, um nur einige Eckpunkte zu nennen. All diese Maßnahmen dienen dazu, dass die Kinder und Jugendlichen die Fördermöglichkeiten erhalten, um optimal auf die jeweiligen Begabungen und Schwächen einzugehen", so Mayer abschließend.
Quelle: APA-ZukunftWissen












