Schulgipfel
Eltern-, Schüler- und LehrervertreterInnen werden sich am 12. Mai zu einem "Schulgipfel" treffen um einen Vorschlag auszuarbeiten, was künftig an diesen vier bzw. fünf (ehemals) schulautonomen Tagen geschehen soll.
Derzeit gibt es an Volks- und Hauptschulen vier und an höheren Schulen fünf Tage, welche die Schulen autonom freigeben können. Diese Tage sollten die LehrerInnen zur Fortbildung nutzen. Im Zuge des Streits um die LehrerInnen-Arbeitszeit hatte die Lehrergewerkschaft angeboten, die schulautonomen Tage in Unterrichtszeit umzuwandeln. Dieses Angebot nahm Unterrichtsministerin Dr. Claudia Schmied an.
Starke Kritik gegen diese Entscheidung
Eltern, SchülerInnen und die Tourismuswirtschaft kritisierten diese Entscheidung. Als Kompromiss wurden deshalb zwei dieser Tage als "freiwillige Fördertage" an den Freitagen nach den Feiertagen Christi Himmelfahrt und Fronleichnam fixiert. Gegen diese Lösung sind nicht nur Elternvertreter, vor allem die Schüler laufen dagegen Sturm.
Schmied bat um alternative Vorschläge, wie diese Tage eingesetzt werden sollen. Diese Vorschläge können bis spätestens September 2009 eingereicht werden. Die neue Regelung soll dann ab dem Schuljahr 2010/11 gelten.
Erneute Streiks
Die Jugendorganisationen "Revolution" und "Liga der Sozialistischen Revolution" rufen die SchülerInnen zu einem erneuten Streik auf. Sie meinen, dass alle bisherigen Protestmaßnahmen "bei der Regierung auf taube Ohren gestoßen" seien.
Am 13. Mai soll die Schülerschaft wieder streiken. Gefordert werden: keine Streichung der schulautonomen Tage, kleinere Klassen, mehr Lehrpersonal, keine Mehrarbeit oder Lohnkürzung für LehrerInnen und Milliarden für die Bildung.












