Schulbus zu Fuß
Der "Schulbus zu Fuß" ist ein Bus mit einer vorgegebenen Route, mit einem fixen Fahrplan und mit Fahrgästen - das ganze aber ganz umweltfreundlich, nämlich zu Fuß. Der "Schulbus" holt die Kinder in einem von Erwachsenen geführten "Autobus zu Füßen" von den Haltestellen ab, begleitet die Kinder bis zum Kindergarten bzw. Schule und bringt sie danach wieder zurück nach Hause.
Als erster Schritt sollen Informationskampagnen gestartet und Projektgruppen mit SchuldirektorInnen, Elternvereinen sowie VerkehrsexpertInnen zur Umsetzung des Projektes gebildet werden. Aufgegriffen wird das Projekt von der Wiener ÖVP, die es sowohl an der Peripherie in Wien aber auch in dicht bebauten Gebieten möglichst bald realisieren will.
In Eisenstadt 2007 erstmals erprobt
Im Jahr 2007 hat Eisenstadt mit dem Pedibus an der Volksschule in St. Georgen dieses Konzept bereits umgesetzt. "Durch die Einführung des Pedibusses in St. Georgen konnten wir den Zubringerverkehr rund um die Schule um 60 Prozent reduzieren. Neben der Bewegung ist auch der soziale Aspekt des gemeinsamen Weges ein wesentlicher und positiver Punkt. Ich kann dieses Projekt nur weiter empfehlen", so Josef Christian Schmall, Vizebürgermeister von Eisenstadt.
Umfangreiche positive Auswirkungen
LABG. Bernhard Dworak: "Die positiven Auswirkungen des "Schulbusses zu Fuß" sind umfangreich. Der Fußweg fördert die Gesundheit der Kinder, trägt zur Reduktion des Verkehrs rund um die Schulen bei und fördert eine umweltfreundliche Mobilität."
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