Gesprächsbereitschaft trotz verhärteter Fronten
Im Streit um die Verlängerung der Unterrichtsverpflichtung haben sich Bildungsministerin Schmied und die Vertreter der Lehrergewerkschaft auf die Einrichtung von zwei Arbeitsgruppen geeinigt. Über die Osterferien soll über Bildungsbudget und das von der Gewerkschaft geforderte Altersteilzeitmodell beraten werden.
Fronten verhärtet
Über die Sache selbst besteht aber kaum Einigkeit. Während Schmied bezweifelt, dass durch die Altersteilzeit ihr Budgetbedarf gedeckt werden kann, erachtet die Gewerkschaft den Budgetbedarf als zu hoch gegriffen.
Schmied glaubt, dass die Maßnahme der Gewerkschaft vermutlich eine zweistelligen Millionenbetrag einbringe, sie benötige aber einen Betrag im dreistelligen Bereich. Auch in Kombination mit einer Anhebung der Unterrichtsverpflichtung dürfte zu wenig Geld eingespielt werden.
Nächste große Verhandlungsrunde am 14. April
Die Aussagen von Schmied verärgerten wiederum die Gewerkschafter. Walter Riegler, der Vorsitzende der Pflichtschullehrer-Gewerkschaft meint sinngemäß, dass die Ministerin nicht wissen könne, ob das Geld reiche, bevor es überhaupt die Arbeitsgruppen gibt. Die nächste große Verhandlungsrunde findet am 14.April statt. Ob es dann eine Einigung geben wird, ist mehr als ungewiss.












