LH Pühringer sagt Ja zur Schulverwaltung
"Oberösterreich ist selbstverständlich zu einer weiteren Reform der Schulverwaltung bereit und hat in der Vergangenheit durch Beseitigung von Doppelgleisigkeiten bereits Vorleistungen erbracht, weshalb die Schulverwaltung in keinem anderen Bundesland so effizient ist wie in Oberösterreich", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, der darauf verweist, dass in Oberösterreich fast alle Kompetenzen im Landesschulrat gebündelt sind.
Oberösterreich hat effizienteste Schulverwaltung
In Oberösterreich betragen die Kosten für den OÖ. Landesschulrat knapp 11 Millionen Euro, das entspricht weniger als 10 Prozent der Gesamtkosten für alle neun Landeschulräte - bei mehr als 20 Prozent aller SchülerInnen in Österreich. Mit den knapp 11 Millionen Euro werden nicht nur Verwaltungskosten, sondern auch die Ausgaben für die Schulpsychologie, die Qualitätssicherung/Schulaufsicht, die Schulentwicklung, das Schulrecht und das Schulservice etc. für 210.000 SchülerInnen und fast 21.000 LehrerInnen an 1.017 Schulen in OÖ abgedeckt.
Landeshauptmann Pühringer tritt daher dafür ein, dass die Kompetenzen für Pflichtschulen und für alle PflichtschullehrerInnen in den Kompetenzbereich der Länder übertragen werden, die in Wirklichkeit bereits jetzt im Vollzug den Großteil für den Bund erledigen. Ausgenommen sollte nur die Grundsatzgesetzgebung für Angelegenheiten wie Lehrpläne, Schulzeit, Dienstrecht, etc. bleiben, die sinnvoller Weise bundeseinheitlich geregelt werden sollen.
BundeslehrerInnen statt LandeslehrerInnen
Die Forderung von Bundesministerin Schmied, aus LandeslehrerInnen BundeslehrerInnen zu machen wird strikt abgelehnt. "Vielmehr müssen die Kompetenzen in die Länder zurückverlagert werden, denn nur so ist eine kostengünstigere Schulverwaltung möglich", so Pühringer. "Mit uns ist mehr Zentralismus nicht machbar, weil er erfahrungsgemäß am Ende des Tages zu höheren Kosten, zur größeren Anonymität, zu umständlicheren und längeren Entscheidungswegen und letztendlich zu mehr Frustration bei den LehrerInnen führt", unterstreicht Pühringer.












