Projektausschreibung "Prager Frühling"
Mit dem Begriff des Prager Frühlings verbinden sich zwei gegensätzliche Vorgänge: einerseits der tschechoslowakische Versuch, einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" zu schaffen, andererseits aber auch die gewaltsame Niederschlagung dieses Versuchs durch einmarschierende Truppen des Warschauer Pakts im August 1968.
"Prager Frühling" jährt sich zum 40. Mal
Heuer jähren sich zum 40. Mal die Ereignisse des "Prager Frühlings". Aus diesem Grund startet die tschechische Botschaft in Wien und das bm:ukk unter Mitwirkung des Interkulturellen Zentrums und des Institutes für Staatswissenschaften in Wien ein Projekt zu diesem Thema.
Projektausschreibung
Zur Teilnahme sind SchülerInnen von 15 bis 19 Jahren aus AHS, BHS und BMS aus Oberösterreich, Niederösterreich, Wien und Burgenland eingeladen. Das Projekt startet im April 2008 und endet September/Oktober 2008. Die Themenvorschläge reichen von Berichte von ZeitzeugInnen, Berichterstattung in den Medien 1968, Berichterstattung in den Medien heute, Rolle politischer AkteurInnen, Rolle österreichischer und tschechischer KünstlerInnen, Aspekte von zivilem Widerstand und von Zivilcourage bis hin zu Darstellung des Prager Frühlings in den Schulbüchern von ca. 1970 bis heute.
Um das Arbeiten am Projekt zu erleichtern, organisieren wissenschaftliche Mitarbeiter des Institutes für Staatswissenschaft in Wien einen Workshop zum Prager Frühling und stellen den Schulen ein Informationspaket (Texte, Links, Fotos, etc.) zur Verfügung.
Alle Ergebnisse werden auf einer Homepage veröffentlicht und im September präsentiert. Die involvierten Schulen sind natürlich eingeladen.












