Regierung beschließt Schulinvestitionsprogramm
Der Ministerrat hat in seiner Sitzung am 17. Februar ein Investitionsprogramm für Schulbauten beschlossen. "Investitionen in die Bildung sind Investitionen in die Zukunft unseres Landes. Wir brauchen die besten Schulen für alle Kinder", so Bildungsministerin Claudia Schmied zum Schulinvestitionsprogramm für die Bundesschulen. In diesem umfassenden Infrastrukturinvestitionsplan werden die Neubauten, Umbauten, Erweiterungen und Sanierungen im Bereich der Bundesschulen bis 2018 festgelegt. Die Schulinvestitionen in Höhe von 600 Millionen Euro des Jahres 2009 und 2010 (Konjunkturpaket) sind Teil dieses Gesamtprogrammes des Bundes.
Gemeinsam mit den Landesschulräten und dem Stadtschulrat für Wien wurde ein Konzept erarbeitet. Berücksichtigt wurden die demografische Entwicklung, Schülerströme und die Auswirkungen des Projekts "Kleinere Klassen". "Kein von den Landesschulräten als notwendig erachtetes Projekt wurde nach genauer Bedarfsprüfung seitens des Bundes abgelehnt", so Schmied.
1,664 Milliarden Euro für Bundesschulbereich
Insgesamt sollen in den kommenden Jahren bis 2018 1,664 Milliarden Euro in die Verbesserung, den Neubau und die Erweiterung von Schulgebäuden im Bundesschulbereich investiert werden. Davon werden rund 800 Millionen Euro in das allgemeinbildende Schulwesen und rund 864 Millionen Euro in das berufsbildende Schulwesen investiert. Rund 70 Prozent der Mittel werden in Sanierungen, Umbauten und Funktionsadaptierungen investiert. Rund 30 Prozent werden in Neubauten und Erweiterungen investiert. Insgesamt werden von diesem Projekt 1,5 Millionen Quadratmeter Schulraum und 6000 Klassen erfasst.
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