Einigung zwischen Schmied und Schakfeh
Die Grundaussage des Fünf-Punkte-Pakets ist, dass kein Lehrer, egal in welchem Fach, egal welcher Konfession an Österreichs Schulen undemokratische Aussagen tätigen oder unsere Verfassung missachten darf. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) habe ein klares Bekenntnis zur Demokratie und den Menschenrechten abgelegt und sich zu enger Kooperation bereiterklärt. Die vereinbarten Maßnahmen sind für Schmied "wichtige Schritte zur Sicherung unserer Grundwerte".
Tätigkeitsbericht bis 12. Februar
Die neuen Dienstverträge beinhalten unter anderem eine Präambel, die Werte wie Demokratie, Menschenrechte und Verfassung verbindlich vorschreibt. Bis Ende April soll ein neuer, moderner Lehrplan in Kraft treten, umstrittene Schulbücher und Lehrmaterialien werden bis Ende April überprüft. Die Fachinspektoren für den islamischen Religionsunterricht werden in Zukunft jedes Semester einen Tätigkeitsbericht an das bm:ukk übermitteln, der erste soll bis 12. Februar vorliegen.
Entzug der Unterrichtserlaubnis
IslamlehrerInnen, die bei der Prüfung der Deutschkenntnisse durchfallen, droht der Entzug der Unterrichtserlaubnis. Es wird auch die Wahrnehmung der Aufsichtspflicht, die Einhaltung des Schulunterrichtsgesetzes sowie die Integration in den Lehrkörper und in das schulische Geschehen überprüft. Personen, die als Bundes- oder Pflichtschullehrer eingestellt werden wollen, müssen den Abschluss eines Studiengangs an einer PH oder eines Universitäts-Studiums oder einer vergleichbaren Ausbildung innerhalb der EU vorweisen.
Nicht nur Schakfeh und Schmied hatten sich getroffen, auch die islamischen Religionslehrer selbst hatten ein Zusammentreffen am Nachmittag organisiert. Künftig will man organisierter und geschlossen auftreten, hieß es aus informierten Kreisen.
Quelle: APA/ZukunftWissen
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