Investitionen in die Bildung
Die Kurzanalyse des WIFO (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung) bestätigt BM Schmied in ihrer Aussage, dass bildungspolitische Maßnahmen doppelt helfen. Einerseits beleben Sie die Wirtschaft (etwa die Bauwirtschaft) und schaffen Arbeitsplätze (LehrerInnenbeschäftigung). Andererseits bringen sie Kindern vor allem bessere Bildung und damit bessere Zukunftschancen auf den Arbeitsmärkten.
BM Schmied teilt die Meinung der ExpertInnen, dass nur wenn es erreicht wird, möglichst viele Menschen in Österreich zu höherer Bildung zu führen, der Wohlstand heute und in Zukunft gesichert ist. Das vorrangige Ziel der bildungspolitischen Maßnahmen ist daher die beste Bildung für alle Kinder. Aus diesem Grund rückt die Bundesregierung die Bildung ins Zentrum ihrer Politik. Am Ende der Legislaturperiode werden, neben Infrastrukturinvestitionen in der Gesamthöhe von rund 1,7 Milliarden Euro, jährlich zumindest 400 Millionen Euro mehr in die Bildung der Kinder und Jugendlichen investiert, sichert BM Schmied zu.
Wichtige Aussagen der Kurzanalyse des WIFO
Bildung verbessert die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und reduziert Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosigkeit bei Menschen mit Pflichtschulabschluss lag im Jahr 2008 bei durchschnittlich 14 Prozent, bei Menschen mit Hochschulabschluss bei 1,9 Prozent. Das bedeutet, Menschen mit Pflichtschulabschluss werden 7-mal häufiger arbeitslos als Menschen mit Hochschulabschluss.
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind Menschen mit geringerer Qualifikation schneller mit Arbeitslosigkeit konfrontiert. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen mit höchstens Pflichtschulabschluss stieg im Dezember 2008 um 7,6 Prozent. Die Akademikerarbeitslosigkeit stieg hingegen um 4,6 Prozent.
Mehr Bildung bringt höheres Wohlbefinden, bessere Gesundheit und weniger Kriminalität. Höher gebildete Menschen leben gesünder und investieren mehr Ressourcen in ihre Gesundheitsvorsorge. Menschen mit höherem Ausbildungsniveau konsumieren jährlich weniger Krankenstandstage. Höhere Bildung reduziert im Durchschnitt auch die Bereitschaft zur Kriminalität.
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