Gefährlicher IT-Schädling
Derzeit füllt wieder ein neuer Schädling die Spalten der IT - News. Im Expertengespräch mit Josef Hackl haben wir folgende Informationen für Sie zusammengestellt:
Der unter den Synonymen Win32/Conficker, Worm:Win32/Conficker.A (MS OneCare), W32.Downadup (Symantec) bekannte Schädling hat sich in den vergangenen Tagen in manchen Netzwerken epidemieartig ausgebreitet. Das Potential des Schädlings wird unterschiedlich bewertet. Momentan hält sich die Zahl der infizierten Systeme in Grenzen. Meist sind größere Firmennetzwerke betroffen.
Schutzmaßnahmen
Für alle gängigen Windows-Betriebssysteme ist ein Patch verfügbar, der die direkte Infektion Ihres Computers über den sogenannten Windows-Server-Dienst verhindert. Informationen zum Sicherheitsloch in den verschiedenen Betriebssystemen finden Sie hier:
Informationen zum Sicherheitsloch in den BetriebssystemenEine 100%ige Sicherheit bietet aber das Patchen des Betriebssystems nicht. Der Schädling hat verschiedene Ausbreitungsmöglichkeiten. Viele Infektionen der letzten Tage wurden nicht durch fehlende Sicherheitsupdates sondern durch die Übertragung über USB-Sticks und externe Festplatten hervorgerufen. Die Technologie des Schädlings ist nicht gänzlich neu, er vereint bekannte Techniken von bekannten Würmern. Was den Schädling unberechenbar macht ist, dass er über das Internet mit neuen Schadensroutinen, z.B. zum Ausspionieren von Telebanking-Zugangsdaten bestückt werden kann.
Entfernung des Schädlings
Derzeit wird der Schädling von allen aktuellen Virenscannern erkannt und kann so von externen Festplatten und USB-Sticks beseitigt werden. Die Säuberung des Betriebssystems erfolgt am einfachsten mit dem Microsoft Malicious Software Removal Tool.
Microsoft Malicious Software Removal ToolWeitere Informationen aus der Welt der Schädlinge
Auch ein relativ neuer Vertreter der Schädlingsfamilie "DNSchanger" treibt momentan sein Unwesen. Die neueste Version des bekannten Wurmes verändert die DNS-Einstellungen sehr geschickt und leitet die Anfragen auf Server um, die von Kriminellen kontrolliert werden. Dort werden dann z.B. Anfragen in Richtung Telebanking-Server oder Updates von Antivirensoftware auf Server der Kriminellen umgeleitet und Zugangsdaten ausspioniert oder das Update des Virenscanners verhindert. Was diesen Schädling besonders gefährlich macht ist die Tatsache, dass durch einen infizierten Rechner im Netz gleich alle Rechner darüber ausspioniert und lahmgelegt werden können.
Zur Bekämpfung hat sich Anti-Malware von Malwarebytes als besonders hilfreich erwiesen.
Unser Partner eduNETWORK bietet einen vergünstigten Virenscanner an:
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