Naturwissenschaften neu in der Sekundarstufe I
Die von PISA und kürzlich auch von TIMMS aufgezeigten Leistungsschwächen Österreichs SchülerInnen in den naturwissenschaftlichen Fächern wirken sich nachhaltig auf den Wirtschaftsstandort Österreich aus. Ein neuer Pilotversuch soll dem nun entgegenwirken.
Mit der Unterstützung des Fachverbands der Chemischen Industrie Österreichs (FCIO) und des Verbands der Chemielehrer Österreichs (VCÖ) wurde kürzlich seitens des bm:ukk grünes Licht für den Pilotversuch namens "Naturwissenschaften neu in der Sekundarstufe I" gegeben. Ziel ist es, praxisnahen und spannenden Experimentalunterricht zu ermöglichen und SchülerInnen damit für die Naturwissenschaften zu begeistern.
Neue Stundenaufteilung
Der Pilotversuch "Naturwissenschaften neu in der Sekundarstufe I" sieht eine neue Stundenaufteilung vor, mit der mehr Praxisnähe in den Unterricht einfließen kann: In der ersten und zweiten Klasse der Sekundarstufe I wird der Fachgegenstand Naturwissenschaften mit 3 Wochenstunden Chemie, Biologie und Physik unterrichtet, wovon eine Stunde fix als Übungs- und Experimentierstunde gehalten wird. In der dritten und vierten Klasse werden dann je 2 Wochenstunden Chemie, Biologie und Physik angeboten, wobei in jeder zweiten Stunde Experimente mit einer geteilten Gruppe durchgeführt werden. Der Fachverband der Chemischen Industrie wird den Schulversuch durch Beistellung von Unterrichtsmitteln fördern.
Neue Akzente für den Chemieunterricht
Der Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs ist die gesetzliche Interessenvertretung der chemischen Industrie und vereinigt über 300 Mitglieder unter einem Dach. Energiepolitik, Forschung Entwicklung sowie die Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung im Interesse der gesamten chemischen Industrie zählen zu wichtigen Themenfeldern der Fachverbandsarbeit.
Quelle: APA/ZukunftWissen
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