Wenn Behinderung eine Hürde ist
1992 wurde von der World Health Organisation (WHO) der internationale Tag der Behinderten ins Leben gerufen. Jedes Jahr am 3. Dezember soll an die Probleme der Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft erinnert werden. Aus diesem Grund werden zwei Projekte vorgestellt, mit deren Hilfe Jugendliche mit einer Behinderung im Arbeitsleben integriert werden sollen.
Berufsausbildung für erwerbsgeminderte Jugendliche
Jugendliche mit einer mind. 50%-igen Erwerbsminderung bekommen durch das Projekt BABJ die Chance, ihren Wunschlehrberuf zu erlernen. Dabei sind nicht nur körperlich sichtbare Mängel von Bedeutung, sondern auch Jugendliche mit schlimmen Erkrankungen wie z.B. schwere Lungenleiden zählen dazu.
Ziel des Projektes besteht darin, den erwerbsgeminderten Jugendlichen einen Lehrabschluss zu ermöglichen und sie somit im Arbeitsleben zu integrieren. Nach Abschluss der Lehrzeit wird zudem angestrebt, dass die AusbildungsteilnehmerInnen in ein fixes Dienstverhältnis übernommen werden.
Job & Go - Trotz Behinderung die Berufsreife
"JOB & GO" ist eine individual-diagnostische Arbeitstrainingsmaßnahme für Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen. Jugendliche mit einer körperlichen, seelischen oder geistigen Behinderung sowie lernbehinderte Jugendliche bekommen durch dieses Projekt die Möglichkeit, einen Arbeitsplatz zu finden. Mit der Unterstützung von geschulten ArbeitstrainerInnen lernen die Jugendlichen Schlüsselqualifikationen, die sie befähigen, im freien Arbeitsmarkt unterzukommen.
Jugendliche, die einen SPF zumindest in einem Hauptgegenstand aufweisen bzw. eine 30-%ige Einschränkung haben, können sich an "JOB & GO" wenden. Das Projekt bietet 3 verschiedene Ausbildungsschwerpunkte: Hausbereich (Kochen, Reinigung, Alltagstraining), Werkstatt (Holz, Metall, Bearbeitung) und Young Fashion Shop (Verkauf und Aufbereitung von Textilien).
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