Die verrücktesten Osterbräuche!
Andere Länder, andere Sitten. Dieses Sprichwort trifft auf vieles mehr zu, als angenommen. Dass es in den einzelnen Staaten verschiedene Osterbräuche gibt, ist wahrscheinlich bekannt. Wir haben uns auf die Suche begeben und Bräuche gefunden, die nicht nur eher unbekannt sondern auch unglaublich sind.
Tschechien:
In Tschechien dürfen Männer in der Nacht zum Ostermontag mit Weidenruten auf Mädchenjagd gehen. Wer sich nicht gut genug vor ihnen versteckt, bekommt mit der Rute einen Klaps auf den Po. Danach erhält der Mann von der Frau ein Band, das er an seine Weidenrute knüpft. Je mehr Bänder er zum Schluss hat, desto besser. Bevor er dann weitergeht, erhalten die Männer noch einen Schnaps. Mit der frisch geschnittenen Rute soll den Frauen die Kraft der erwachenden Natur weitergegeben werden.
Mexiko:
Die Tarahumara - ein indigenes Volk im Norden Mexikos - vollziehen einen eher ruppigen Osterbrauch. Sie teilen sich in zwei Gruppen auf, die Guten und die Bösen. Die Mitglieder der dunklen Seite bemalen ihre Körper, tragen eine Judas-Figur mit sich und versuchen in die Kirche einzudringen. Dort werden sie aber von den anderen zurückgedrängt. Diese Auseinandersetzungen werden bereits touristisch vermarktet.
Polen:
In Polen schlucken manche Menschen ein geweihtes Palmkätzchen. Dieses soll Gesundheit bringen.
Beim Backen des traditionellen Osterbrotes darf der Hausherr nicht dabei sein, sonst wird sein Bart grau. Am Ostersonntag isst dann jeder eine Scheibe dieses Brotes mit Meerrettich. Das verspricht Gesundheit.
Philippinen:
Wenn auf den Philippinen am Ostermorgen die Glocken läuten, nehmen die Eltern ihre kleinen Kinder beim Kopf und heben sie hoch. Durch das Hochheben sollen die Söhne und Töchter größer werden.












