Gelebte Fairness an Schulen
Zum dritten Mal wurden heuer von Bildungsministerin Claudia Schmied gewaltpräventive Projekte in Schulen mit dem Fairness Award ausgezeichnet. Im Mittelpunkt der Prämierung stehen Projekte, die sich nachhaltig für Partnerschaftlichkeit, Fairness und Respekt an Österreichs Schulen einsetzen. Auch Personen, die außerordentliche Leistungen in der Bewältigung von Konflikten, in der Förderung von Fairness bzw. im partnerschaftlichen Umgang miteinander erbringen, werden beim Fairness Award prämiert.
Die Siegerprojekte
In der Kategorie der 6- bis 10-Jährigen erreichte die Initiative "Je früher, desto besser" der Tiroler Volksschule Prutz den ersten Platz. Bei dem Projekt werden die Kinder des angrenzenden Kindergartens mit nicht-deutscher Muttersprache gemeinsam mit SchülerInnen der ersten und zweiten Schulstufe in Deutsch unterrichtet.
Siegerprojekt der Kategorie 6 bis 10 JahreBei den 11- bis 14-Jährigen holte sich die Haupt- und Realschule Laßnitzhöhe mit dem Projekt "Crossing Bridges - Colours of Friendship" den ersten Rang. Durch gemeinsame Tanztheater-Workshops soll das soziale Lernen und der faire Umgang miteinander gefördert werden.
Siegerprojekt der Kategorie 11 bis 14 JahreDie Schulsprecher des Bundesrealgymnasiums Gottschalkgasse initiierten das Projekt "Internet, Handy, Video - vom Umgang miteinander in einer vernetzten Welt", das vor allem jüngere MitschülerInnen über die Möglichkeiten, aber auch die Gefahren von modernen Medien aufklären. Damit gewannen sie in der Kategorie 15- bis 19-Jährige den ersten Preis.
Siegerprojekt der Kategorie 15 bis 19 JahreIm Zuge des "Europäischen Jahres des Interkulturellen Dialogs" wurde heuer zusätzlich beim Award der Bereich "Interkulturalität" in die Bewertung miteinbezogen. Mag. Ebner von der HAK/HAS Aussee zeigt in diesem Bereich bereits seit längerer Zeit, wie erfolgreich länderübergreifende Zusammenarbeit aussehen kann.
Siegerprojekt der Kategorie "Herausragende Einzelleistungen"| Weiterführende Information |
|---|












