Der Urknall - Was steckt dahinter?
Am 10. September wurde am Forschungszentrum CERN in Genf ein neuer Teilchenbeschleuniger, genannt LHC (Large Hadron Collider), in Betrieb genommen. Zum ersten Mal aller Zeiten wurden damit Protonen zum Zirkulieren gebracht.
Mit dem 27 Kilometer langen Teilchenbeschleuniger wollen Forscher den Urknall erforschen. Bis heute bleibt rätselhaft, warum nach dem Urknall überhaupt Materie übrig geblieben ist, aus der im Laufe der Äonen Planeten, Sterne, Pflanzen und auch Menschen entstehen konnten. Es soll endlich die Frage gelöst werden, warum Menschen überhaupt da sind.
Ausstellung in der "Aula der Wissenschaften" in Wien
Um einen Einblick in die Arbeit mit dem Teilchenbeschleuniger zu erhalten, wird von 15. bis 31. Oktober 2008 in der "Aula der Wissenschaften" in Wien eine Ausstellung gezeigt. Diese ist täglich von 10 bis 19 Uhr und Donnerstags bis 21 Uhr kostenlos zugänglich und ist für BesucherInnen aller Altersstufen geeignet. Für Schulklassen werden auch spezielle Führungen auf Voranmeldung angeboten.
Offizielle Inaugurationsfeier am 21. Oktober in CERN
Die offizielle Inbetriebnahme des LHC mit Staatsoberhäupter, KanzlerInnen und WissenschaftsministerInnen findet am 21. Oktober mit einer Feier am CERN statt. Das Institut für Hochenergiephysik bietet zu diesem Anlass am selben Tag im Rahmen der LHC2008 Ausstellung ein Rahmenprogramm mit Vorträgen von WissenschafterInnen, Liveübertragung der Eröffnungsfeier am CERN und einem Kabarett an. Für den Einlass ist eine kostenlose Zählkarte notwendig, die beim Besuch der Ausstellung erhältlich ist.












