Keine Angst vor der Nachprüfung
Jährlich zittern tausende SchülerInnen um das Aufsteigen in die nächste Klasse. Oft ist das bekannte Black-Out an einem schlechten Ergebnis bei einer Prüfung schuld. Die "Schülerhilfe" gibt Tipps, wie das Lampenfieber reduziert oder sogar positiv genutzt werden kann.
Lampenfieber positiv nutzen
Lampenfieber ist auch eine Frage der Einstellung. Wer sich fürchtet, sollte sich bewusst machen: Vor beängstigenden Situationen produziert der Mensch eine Menge an Stresshormonen, das bekannteste ist Adrenalin. Das führt dazu, dass der Mensch über eine kurze Zeitdauer zu Höchstleistungen fähig ist, die in der Prüfung auch notwendig ist Daher: die Kraft des Lampenfiebers nutzen, der Körper ist bereit!
Nicht anstecken lassen
Es bringt überhaupt nichts, unmittelbar vor einer Prüfung mit MitschülerInnen darüber zu reden, wie nervös nicht alle sind, wer was noch immer nicht verstanden hat, wer wofür keine Zeit mehr zum Lernen hatte. Nervosität ist ansteckend. Besser: Zurückziehen und nur an jene Lerninhalte denken, die gut sitzen.
Durch- und ausatmen
In angespannten Situationen stellt der Mensch um auf "Hochatmung". Damit wird innerhalb kürzester Zeit sehr viel Sauerstoff in die Muskulatur gepumpt - für Prüfungssituationen oft zu viel, und dann geht gar nichts mehr. Bewusste Atmung hilft: Mehrmals ganz tief in den Bauch hinein einatmen und möglichst schnell und hörbar ausatmen. Die Konzentration auf die Atmung lenkt ein wenig ab, bremst den Pulsschlag und beruhigt.
Zehen bewegen
Manche Menschen neigen dazu, in Stresssituationen herum zu zappeln. Der Grund dafür ist ein Übermaß an Energie, das in der Situation gar nicht gebraucht wird. Sie wirken nach außen unsicher, inkompetent, unkonzentriert. Ein kleiner Trick kann helfen: Einfach die Zehen bewegen, erst die großen, dann die kleinen, von links nach rechts und retour. In geschlossenen Schuhen sieht das niemand, leitet aber viel von der überschüssigen Energie ab. Der restliche Körper kann ruhiger stehen oder sitzen.












