Journalistische Lücken aus der NS-Zeit füllen
16 Jugend-Redaktionen erhalten durch step21 die Chance, die historische Wahrheit hinter den Lücken und Falschmeldungen ihrer Lokalzeitungen aus der NS-Zeit bzw. der deutschen Besatzung herauszufinden. Es wird dabei nicht nur in damaligen Lokalzeitungen recherchiert, sondern auch Archive durchstöbert und mit den letzten noch lebenden ZeitzeugInnen gesprochen.
Die fertigen Berichte werden Ende Juni 2009 in der dritten Ausgabe der [Weiße Flecken]-Zeitung veröffentlicht. Diese wird in Österreich, in Polen, der Tschechischen Republik und in Deutschland an Schulen, Gedenk- und Bildungsstätten sowie private Interessenten verschickt.
Welchen Nutzen können Jugendliche daraus ziehen?
step21 [Weiße Flecken] ermöglicht Jugendlichen, sich intensiv mit der NS-Zeit auseinanderzusetzen. Durch die Ereignisse, die vor "der eigenen Haustür" stattgefunden haben und die Begegnung mit ZeitzeugInnen wird die damalige Zeit wieder lebendig.
Alle Teams werden in einer Konferenz in Hamburg von ExpertInnen intensiv auf historische Recherche, Zeitzeugeninterviews und journalistisches Schreiben vorbereitet. Somit erhalten sie professionelle Unterstützung bei ihren Arbeiten.
Weiters erfahren Jugendliche, welche Bedeutung Medien einnehmen können, im negativen wie im positiven Sinne. Sie werden sensibilisiert, falsche, einseitige oder manipulative Inhalte zu erkennen und scheinbar objektive Berichterstattung kritisch zu hinterfragen.
Wer kann sich bewerben?
Teams mit 4 bis 5 Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren können sich bei step21 um einen Platz in der neuen [Weiße Flecken]-Redaktion bewerben. Teilnehmen können Teams aus Österreich, Deutschland, Polen und Tschechien. Bewerbungen sind bis 1. Oktober 2008 möglich.

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