Neue Plattform Zukunft.Bildung
Die Vertreter von NGOs, Industriellenvereinigung (IV), Caritas, Diakonie, Greenpeace, Elternvertreter und Pädagogen gründeten eine neuen überparteilichen Bildungsplattform "ZUKUNFT.BILDUNG". "Wir sind eine Allianz von Organisationen und Personen, die in dieser Konstellation völlig neu ist", erläuterte Daniel Landau, AHS-Lehrer und Obmann der neuen Plattform. Erstmals ziehen Zivilgesellschaft, Industrie und direkt Betroffene in Sachen Bildung an einem Strang. Gemeinsam wollen sie Österreich zum "Bildungsweltmeister" machen.
"Schwerpunkt der neuen Plattform im ersten Jahr ist die elementare Bildung, also die Bildung bereits ab dem Kleinkindalter. Hier wird das Fundament gelegt", zeigt sich Raphaela Keller, Mitinitiatorin erfreut. Als erste Aktivität will die Plattform im Herbst 2012 eine Bildungskonferenz abhalten.
Die vier gedankliche Eckpfeiler:
- Jeder hat das Recht auf die beste Bildung. Für jeden Schüler müssen Chancengerechtigkeit und ein bestimmtes Bildungsniveau von Anfang an gewährleistet sein. Die Begeisterung für Lehren und Lernen ist dabei ein zentraler Ansatzpunkt. Es sollten die teils veralteten Bildungspläne erneuert werden und Bildungseinrichtungen individuelle Talente gefördert werden
- Auf dem gesamten Bildungsweg ist eine unabhängige Qualitätssicherung notwendig. Ein effizientes und schlankes Qualitätsmanagement in Bildungseinrichtungen ist eine Notwendigkeit für Kindergarten und Schule.
- Bildung steht und fällt mit Pädagogen. Bestmögliche und gleiche Ausbildung sowie eine finanzielle und öffentliche Aufwertung aller Lehrer
- Der Fokus der Verbesserungen muss auf der Elementarbildung liegen, da Interventionen in diesem Bereich die weitaus besten Erfolgsaussichten für Kinder haben.
Quelle: APA/ZukunftWissen












