Beitrag aus Österreich gewinnt MEDEA Award
Diese Jahr ist ein österreichischer Beitrag unter den Gewinnern des MEDEA Awards. "The Merchant of Venice" gewinnt den Award Bildungsmedien aus der Praxis 2011. Der belgische Beitrag "Monkey Tales Games" gewinnt in der Sparte Professionelle Produktion. Die von Adobe gesponserten MEDEA Awards-Preisverleihung fand am 24. November 2011 im Rahmen der Media & Learning-Konferenz in den Räumen des flämischen Bildungsministeriums in Brüssel statt.
In Venedig die doppelte Finanzbuchhaltung lernen
The Merchant of Venice ist ein Online-Lernspiel, das 2011 von Prof. Uwe Gutwirth von der Pädagogischen Hochschule Salzburg entwickelt wurde. Dieses Multi-User-Spiel ist im Venedig des 15. Jahrhunderts angesiedelt. Die Spieler sind venezianische Kaufleute, die mit dem Handel mit fremden Ländern Geld verdienen und mit ihren Einkünften Häuser bauen. Das Spiel richtet sich vorrangig an Schüler im Rechnungswesen, die so auf unterhaltsame Weise die doppelte Buchführung lernen und üben können und darüber hinaus lernen, im Team Entscheidungen zu treffen, über Verbindungen und Netzwerke nachzudenken, Kenntnisse der Buchhaltung anzuwenden, Resultate zu interpretieren und Schlussfolgerungen zu ziehen.
Bildungsmedien sollen ansprechen und beteiligen
Beide Gewinnerbeiträge sind Spiele. Mathy Vanbuel, der Vorsitzende des MEDEA Awards-Komitees, sagte auf der MEDEA Awards-Preisverleihung: "Die Kraft der Medien im Bildungsbereich liegt in der Interaktivität, die sie in den Lernenden anregen: Bildungsmedien sind dann am effektivsten, wenn sie die Lernenden emotional, intellektuell, physisch oder auf irgendeine andere Weise ansprechen und beteiligen. Das ist wohl auch der Grund, weshalb wir dieses Jahr zwei Spiele als Gesamtsieger haben."
| Weiterführende Information |
|---|












