Umsetzungsplan für die neue Oberstufe
Bildungsministerin Claudia Schmied und die Bildungssprecher Werner Amon (VP) und Elmar Mayer (SP) präsentierten am 6. Dezember den Umsetzungsplan zur neuen Oberstufe.
Ab dem Schuljahr 2013/14 haben 3- bis 5-jährigen mittlere und höhere Schule die Möglichkeit auf die neue Oberstufe umzustellen. Die Schulen selbst müssen diese Schulversuche beantragen, das BMUKK genehmigt diese dann. Innerhalb von fünf Jahren sollen jährlich rund 160 Schulen umgestellt werden. Ab 1. September 2017 gilt das Modell der neuen Oberstufe für alle Schulen.
Hauptmerkmal der neuen Oberstufe ist die semesterweise Beurteilung in Kompetenzmodulen. Jedes Kompetenzmodul muss positiv abgeschlossen werden, ansonsten wird der nachzuholende Lehrstoff zusätzlich dokumentiert. Weiters werden Semesterprüfungen eingeführt, damit kleinere Lehrstoffpakete abgelegt werden können. Zusätzlicher Förderunterricht soll zudem fachliche Leistungsmängel kompeniseren, andererseits soll durch Begabungsförderung Schülern das raschere Fortkommen in der Schullaufbahn ermöglicht werden. Ein erweitertes Frühwarnsystem mit Leistungsvereinbarungen ist auch geplant.
Schmied und die Bildungssprecher sehen folgende Vorteile für Lehrkräfte und Schüler:
- Individuelle und effiziente Bildungswege
- Schrittweise und kontinuierliche Leistungserbringung in Kompetenzmodulen
- Alle positiv erbrachten Leistungen bleiben erhalten, nur negativ Abgeschlossenes muss wiederholt werden
- Erweitertes Frühwarnsystem bei punktuellen Leistungsschwächen
- Individuelle Lernbegleitung und Fördermaßnahmen
- Fördern von Selbständigkeit und Eigenverantwortung
- Eingehen auf Interessen und Begabungen (Begabungsförderung)
- Erhaltung des Klassenverbandes
- Verbesserte Vorbereitung auf ein universitäres Studium












