Gleich und doch ganz anders
"Jungen sind anders - Mädchen auch!", "Mädchen auf der Überholspur!" - Schlagzeilen wie diese lenken in der bildungs- und gesellschaftspolitischen Diskussion die Aufmerksamkeit auf Buben als den neuen Bildungsverlierern und auf geschlechtsspezifische Folgen der Feminisierung der Erziehung. Im Fokus stehen dabei die Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Die Fachtagung "Gleich und doch ganz anders" der Österreichischen Gesellschaft für Familienforschung (ÖGIF) setzte sich in Fachvorträgen differenziert mit den Hintergründen für Unterschiede zwischen und innerhalb der Geschlechter auseinander und diskutierte Konzepte und Ansätze, die zu mehr Chancengleichheit beitragen.
Vorträge jetzt online!
BildungsTV war für Sie vor Ort und zeichnete die Vorträge auf. Folgende Referate finden Sie ab jetzt online:
- "Zwischen Überbehütung und Haltlosigkeit - Genderspezifische Reflexionen aus Sicht der Kinder- und Jugendpsychiatrie" (Dr. Werner Leixnering)
- "Buben als Bildungsverlierer!? Zur Bedeutung geschlechtsspezifischen Freizeitverhaltens" (Dr. Johann Bacher)
- "Null Lust auf gar nichts! Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Leistungsverweigerung, ihre Ursachen und Interventionsmöglichkeiten" (Dr. Brigitte Rollett)
- "Geschlechtsspezifische Jugendkriminalität. Ausprägung und Erklärungsansätze" (Dr. Hemut Hirtenlehner)
- "Geschlechtersozialisation: Herausforderungen für Familie, Schule und Gesellschaft" (Dr. Klaus Hurrelmann)
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