Schule kann verblüffend kreativ sein
In einem ehemaligen Hallenbad, das nun ein Schulatelier ist, sitzt Wolfgang Wurm an einem Zeichentisch. Er unterrichtet seit über 25 Jahren Bildnerische Erziehung und Deutsch an der Hauptschule Steinerkirchen. Der riesige Zeichensaal ist sein "Königreich", wie er amüsiert feststellt. "Hier gilt der Geist der Freiheit. Die Schüler entdecken ihr schöpferisches und kreatives Potenzial. Dabei hat jeder eine Chance, denn es gibt nichts Falsches", sagt Wurm.
Wolfgang Wurm bräuchte keine Noten
Lehren bedeutet für ihn Beziehungsarbeit. Ihm fehlt die pädagogische Überheblichkeit, die Schule zu einer öden Pflicht macht. "Solidarität, Freundschaft und Fairness - das sind die Dinge, die wir den Kindern beibringen müssen", so der Pädagoge. Noten bräuchte er nicht, denn sie seien zur Beurteilung ungeeignet. Die vielen Kunstprojekte, die Wurm und seine Kollegen initiieren, fördern die Kinder und ermöglichen ihnen, Verantwortung zu übernehmen. "Es ist ganz einfach. Wir wollen, dass Personen rauskommen, die denken und sich ausdrücken können."
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Bildquelle: BezirksRundschau Wels
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