"Lehrerin zu sein ist eine Berufung, kein Beruf"
Dies ist der Leitsatz von Marianne Mülleder, Volksschullehrerin an der Otto-Glöckel-Schule in Linz. Die heute 53-Jährige ist eine Spätberufene. Sie gab ihre pragmatisierte Stelle bei der Post auf, absolvierte die pädagogische Hochschule mit 37 und arbeitet seitdem als Volksschullehrerin.
Sie unterrichtet die 4a in der Otto-Glöckel-Schule. Von den 19 Schülern in der Integrationsklasse mit hundert Prozent Migrationsanteil werden fünf nach Sonderschulplan unterrichtet, ein Kind ist körperlich schwer beeinträchtigt. So arbeitet Mülleder im Team mit bis zu zwei anderen Lehrkräften mit viel Herzblut. "Die Kinder spüren mein Herz", sagt sie, die nebenbei Ausbildungslehrerin der Pädagogischen Hochschule ist und zu ihrem liebsten Hobby den Beruf zählt.
Engangierte Lehrer vor den Vorhang
Die BezirksRundschau startete am 6. Oktober 2011 die Aktion "LehrerIn fürs Leben". Mit diesem Aufruf möchte man jene oberösterreichischen Lehrer vor den Vorhang holen, die außerordentliches Engagement bei der Erfüllung ihrer Aufgabe zeigen und sich über das übliche Ausmaß hinaus - der Entwicklung ihrer Schüler widmen.
Sie kennen einen Lehrer fürs Leben? Sie sind als Schüler, Eltern oder Kollege mit einem Lehrer besonders zufrieden? Die BezirksRundschau sucht gemeinsam mit Ihren Partnern engagierte Pädagogen aus ganz OÖ. Nominieren Sie Ihren Favoriten via Anmeldeformular online auf www.meinbezirk.at/lehrerIn oder per Post an die BezirksRundschau, Kennwort "LehrerIn fürs Leben", Hafenstraße 1-3, 4020 Linz. Ende der Einreichfrist ist Montag, der 14. November 2011.
Bildquelle: Bezirksrundschau/Koch
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