Große Vorfreude auf den Beruf
Insgesamt 29 Absolventen konnten sich am 29. September über ihren Abschluss an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz freuen. Unter ihnen Sarah Heinzl und Angelika Stockhammer, die ihr Studium zur Volksschulpädagogin erfolgreich beendet haben. "Wir haben nun eine solide Basis und werden natürlich noch viel lernen. Aber wir sind gut gerüstet und werden den Start ins Lehrerinnenleben gut meistern", sind die Jungpädagoginnen überzeugt. Etwas Sorge bereitet ihnen nur die neue Situation, die volle Verantwortung über 20 oder mehr Kinder zu haben. Aber die Vorfreude "die wichtigsten vier Jahre der Kinder mitzubegleiten" überwiegt.
Rektor Hans Schachl und Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer betonen, dass es nicht nur auf die fachliche Kompetenz ankomme. Die Einstellung zum Beruf und zu den Kindern ist mindestens genauso wichtig. "Auf den richtigen Mix kommt es an", so der Rektor.
Lehrer sein bedeutet mehr
Mit dem Schuleintritt betreten die Jungpädagoginnen auch die Welt von PISA, TIMMS & Co sowie die oft negative mediale Berichterstattung über Schule, Lehrer und dem Bildungssystem allgemein. Vor allem Letzeres setzt Rektor Schachl noch immer zu. "Ich leide kurz vor der Pension noch immer unter so manchen Berichterstattungen, vor allem unter jenen, die jedes Jahr zur selben Zeit wiederkehren. Jungpädagogen sollen sich davon nicht beirren lassen, sondern sie sollen allen zeigen was sie können", so Schachl. Fritz Enzenhofer sieht dies etwas gelassener: "Ich freue mich, dass so viel über Bildung geredet wird, denn das zeigt den hohen Stellenwert, den die Bildung hat".












