Wartelisten werden kürzer
Kurz vor Schulbeginn präsentierte Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer die Statistiken zum neuen Schuljahr: Im Schuljahr 2011/12 sind in Oberösterreich 14.195 Kinder erstmals schulpflichtig. Das sind um 668 mehr als im Jahr davor. Da von den erstmals schulpflichtigen Kindern ein Teil als Vorschüler geführt wird, ist die Gesamtzahl der Volksschüler dennoch geringfügig rückläufig.
Weniger Hauptschüler
Auch in den Hauptschulen und in den Polytechnischen Schulen gibt es im Vergleich zum Vorjahr einen Schülerrückgang: Von der 5. bis zur 8. Schulstufe beträgt das Minus 1.825. In der PTS sind es um 161 Kinder weniger als im Vorjahr. Die Sonderschulen hingegen verzeichnen ein leichtes Plus von 11 Kindern. In Summe werden heuer um 2.136 Kinder weniger als im Vorjahr die allgemein bildenden Pflichtschulen besuchen.
Sturm auf ORGs
Der Trend geht eindeutig in Richtung höhere Bildung: Die Oberstufenrealgymnasien verzeichnen bei den Aufnahmen einen Zuwachs von 23,5 %, die HTL von 16,9 % und die Humanberuflichen höheren Schulen von 9,2 %. Den höchsten Rückgang mit 15,9 % verzeichnen Technische Fachschulen.
29 Neue Mittelschulen
Im Schuljahr 2010/11 waren am "Schulmodell Oberösterreich" 47 HS-Standorte mit 172 Klassen beteiligt. Mit dem Schuljahr 2011/12 kommen 29 neue Standorte mit 55 Klassen dazu. Damit hat OÖ im Schuljahr 2011/12 insgesamt 76 Standorte mit insgesamt 331 Klassen Neue Mittelschule nach dem "Schulmodell OÖ". Das neue Modell zielt darauf ab, den Übertritt von der Volksschule in die Hauptschule sowie von der Hauptschule in eine Oberstufe zu erleichtern.
Neuanstellung von Lehrkräften
Dieses Schuljahr werden mehr als 300 Pädagogen neu an den Schulen angestellt. Diese Zahl wird sich aber wohl noch erhöhen. Dies hat zur Folge, dass die Wartelisten langsam aber sicher kürzer werden. 800 Lehrer sind im Pflichtschulbereich noch auf der Warteliste geführt, 400 sind wohl eher nicht verfügbar, da sie bereits in einem anderen Job tätig sind. Für die höheren Schulen ist es je nach Unterrichtsfach unterschiedlich, wie schnell man eine Anstellung findet. Mathematik und Physik werden stark nachgefragt, Psychologie und Philosophie eröffnen hingegen kaum Chancen zum schnellen Berufseinstieg.












