Sommerzeit - Wespenzeit
Wie Gelsen gehören Wespen zu den unangenehmeren Begleiterscheinungen des Sommers. Nicht selten tauchen sie beim Essen im Freien als ungebetene Tischgäste auf. Wenn dieser Fall eintritt - nur nicht hysterisch werden, ruhig bleiben und keine ruckartigen Bewegungen. Sollte eine Wespe Körperkontakt suchen, nicht schlagen, sondern sanft abstreifen oder abschütteln. Weitere Vorbeugemaßnahmen für Garten und Haus sind:
- Süße Speisen und Getränke im Freien bedecken, nicht direkt aus einer undurchsichtigen Flasche trinken.
- Kleinkindern nach dem Essen Mund und Hände abwaschen.
- Durch entfernt aufgestelltes Essen oder Trinken (Fleisch, Limonade, ...) Wespen vom Essplatz weglocken.
- Schalen mit Wasser und einigen Tropfen ätherischem Öl (z. B. Lorbeeröl) aufstellen. Räucherstäbchen werden auch nicht gemocht.
- Im Handel erhältliche Wespennest-Attrappen (z. B. "Waspinator") wirken abschreckend. Die eigentlichen Wespen wagen sich nicht in "feindliche Territorien" vor.
- Nicht barfuß in Fallobstwiesen herumlaufen und das Obst regelmäßig entfernen.
- Mit Fliegengittern bleiben Wespen außerhalb Wohnräume.
- Ritzen an Gebäuden sanieren, Einfluglöcher im Winter verschließen.
- Hat sich eine einzelne Wespe ins Haus verirrt, zwei Fenster aufmachen. Durch die Zugluft findet sie wieder nach draußen.
Wespen sind wahre Schädlingsvernichter
Wer ein Wespennest im Garten hat und dieses entfernen möchte, bedenke: Wespen sind weitaus besser als ihr Ruf. Die meisten Arten sind wahre Schädlingsvernichter und ein Volk kann an einem Tag bis zu 5000 Fliegen, Gelsen und andere Insekten vertilgen. Nur zwei Arten tragen wesentlich zum schlechten Image der Wespen bei. Die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe lieben dieselbe Nahrung wie der Mensch, besonders Kohlehydratereiches und Süßes.
Wespenstich - was tun?
Sollte eine Wespe zugestochen haben - sofern keine Allergie besteht und die Stichstelle sich nicht im Rachenraum befindet - ist dies zwar schmerzhaft aber relativ harmlos. Es hilft, Eiswürfel, essigsaure Tonerde oder Franzbranntwein auf die verletzte Stelle zu tupfen. Gute Wirkung haben auch Zwiebelsaft, Essig, Zitronensaft und zerriebene Spitzwegerich- oder Tomatenblätter.
Bildquelle: Stock photo
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