Die Bibel der Deutschlehrer
Das wichtigste Nachschlagewerk für die deutsche Rechtschreibung ist zweifelsohne der Duden. Sein Schöpfer, Konrad Duden starb vor 100 Jahren und hinterließ uns sein Meisterwerk.
"Der große Duden"
Der Vollblutlehrer machte 1872 zum ersten Mal von sich reden mit einer Veröffentlichung einiger Rechtschreibregeln und einem ersten Wörterverzeichnis. Während in der darauffolgenden Zeit einzelne Länder wie Preußen oder Baden die Rechtschreibung individuell regelten, arbeitete Konrad Duden unter Hochdruck an seinem ersten Orthografie-Wegweiser. Im Jahr 1880 präsentierte er den gesammelten deutschen Wortschatz mit rund 28 000 Stichwörtern. Er gab ihm den Titel "Vollständiges Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache".
Nach und nach übernahmen immer mehr Staaten Dudens Vorgaben und im Jahr 1901 konnte eine einheitlich geltende Orthografie festgelegt werden. Am 1. August 1911 starb Konrad Duden. Nur wenige Tage zuvor legte er seine 9. und letzte Auflage vor, die 1915 veröffentlicht wurde. Es folgte im Jahr 1929 die 10. Auflage als "Der große Duden".
Kostenloser Online-Duden
Nach etlichen Neuauflagen erschien im Jahr 2009 die 25. und derzeit gültige Auflage. Auf mehr als 1200 Seiten sind 135 000 Stichwörter nachzuschlagen.
Darüber hinaus gibt es seit Anfang Mai den Duden kostenlos im Internet. Der Online-Duden bietet über die klassischen Wörterbuchfunktionen hinaus weitere Informationen, unter anderem Hörbeispiele, Bilder oder typische Wortverbindungen.
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