Regnet es am Ferientag, der Lehrer wenig Freude hat
Jetzt ist es endlich Sommer und als unverbesserliche Optimisten erwarten wir uns auch diesmal ewig warmes Wetter. Da wir uns aber nicht in einer Wüste befinden, bietet das meteorologische Programm mehr Abwechslung als das im Fernsehen. Das ist keine Kunst, aber wie im Fernsehen gefällt uns auch hier die Programmfolge nicht immer. Auf Sonne folgten Gewitter und der Regenkanal scheint nun in Dauerschleife zu laufen.
Lieber Wetterfrosch oder Meteorologe?
Die Wetterfrösche können zwar nach den vorhergegangenen Wetterkapriolen endlich durchatmen, aber uns erfreut der Regen nicht. Nur wann kommt endlich die Sonne zurück? Eine wirklich sichere Auskunft können uns weder Meteorologen mit Technikunterstützung geben, noch gestresste Wetterfrösche, deren Gewerkschaft ohnehin für sie eine Pause beantragt hat.
Vielleicht kennen wir die Antwort bereits. Wie war noch einmal das Wetter am 27. Juni, dem Siebenschläfertag? Ach ja, wechselhaft mit Regen und Sonnenschein. Die Bauernregel dazu lautet: "Regnet es am Siebenschläfertag, so regnets noch sieben Wochen danach." Rosige Aussichten also. Nur sind Bauernregeln wirklich so verlässlich? Für sie spricht, dass sie auf oft jahrhundertelangen Beobachtungen basieren. Natürlich sollte sich jeder selbst ein Bild davon machen. Die unten angeführte Sammlung hilft dabei.
Wettervorhersage für morgen!
Die Bauernkalenderwettervorhersage für den 22. Juli lautet übrigens: "St. Magdalena weinet gern, drum ist der Regen auch nicht fern." (Ob dies wirklich zutrifft, stand bei der Fertigstellung dieses Artikels noch nicht fest). Falls es aber am 23. tatsächlich heiß werden sollte, steht uns wenigstens ein langer weißer Winter bevor.
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