Guter Schutz vor Sonnenbrand
"Konsument" testete 16 Sonnenschutzmittel auf ihre Wirksamkeit. Fazit des Testmagazins: Den auf der Packung ausgelobten Lichtschutzfaktor halten alle Produkte ein, ein Drittel platzt allerdings beim UVA-Schutz. DIe Testsieger sind äußerst preiswert.
Positive, aber auch negative Ergebnisse
Die gute Nachricht für alle Sonnenhungrige: Alle getesteten Produkte schützen vor den gefährlichen UVB-Strahlen, die Sonnenbrand hervorrufen und die Entstehung von Hautkrebs fördern. Die schlechte Nachricht: Fünf Mittel bieten nur mäßigen Schutz vor UVA-Strahlen. Diese lassen die Haut vorzeitig altern und stehen ebenfalls unter Verdacht, die Entstehung von Hautkrebs zu fördern.
Die Prüfung auf Wasserfestigkeit bestanden zwar alle Sonnenschutzmittel mit Ausnahme von "Lancaster Sun Care Oil-Free Milky" souverän, dennoch rät "Konsument" - Kosmetikexperte Konrad Brunnhofer: "Der Schutz geht beim Schwimmen, durchs Schwitzen und durch Abrieb teilweise verloren. Daher nach dem Baden wieder reichlich eincremen. Die Schutzzeit verlängert sich dadurch aber nicht."
Gute Lichtschutzmittel reichern die Haut mit Feuchtigkeit an. "Weniger zufriedenstellend" sind hier nur "Dr. Hauschka Sonnencreme" und "Hawaiian Tropic Trockenöl". Nichts zu beanstanden haben die Tester in puncto Hautverträglichkeit.
Testsieger: "Norma" und "Schlecker"
Die besten Gesamtergebnisse erzielen die preiswertesten Sonnenschutzmittel im Test: "Barbuda Sun Sonnenmilch" von "Norma" und "AS Suncare Sonnenmilch Classic" von "Schlecker". Sie kosten nur 1,40 bzw. 2 Euro pro hundert Milliliter.
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