Jugend-Medien-Studie: Lesefreude nimmt zu!
Am 20. Juni 2011 wurden von Landesrätin Doris Hummer die neuesten Ergebnisse der 2. Jugend-Medien-Studie zum Medienverhalten der 11- bis 18-Jährigen in Oberösterreich präsentiert.
Die zentralen Ergebnisse im Überblick
- Lesen wird beliebter: Mehr als die Hälfte der Jugendlichen gibt an, gerne zu lesen. Auch für Eltern nimmt Lesen einen hohen Stellenwert ein. Mehr als die Hälfte glaubt, dass Lesen sehr wichtig ist.
- Familie hoch im Kurs: Für Jugendliche hat die Bedeutung der Familie zugenommen. Im Vergleich zu 2008 verbringen Jugendliche mehr Zeit mit der Familie. Neun von zehn Jugendlichen beschreiben das Familienklima als zumindest gut.
- Fernsehen, Handy und Computer/Laptop: Die von Jugendlichen am intensivsten genutzten Elektrogeräte sind der Fernseher, Handy und der Computer/Laptop. Die Zahl der Jugendlichen, die das Internet intensiv nutzen, steigt. Selbiges gilt für die Verwendung von Computer- und Videospielen.
- Moderner Unterricht: Auch im Unterricht steigt die Bedeutung von Computer und Internet. Neben Büchern wird auch der Computer verstärkt eingesetzt.
- Computer und Internet sind fixer Bestandteil: Fast alle Jugendlichen haben Zugang zu einem Computer, wobei am häufigsten Online-Communities genutzt werden und im Internet gesurft wird.
Internet ist Thema im Unterricht
Einen Zuwachs an Bedeutung erfahren der Computer und das Internet im Unterricht: Drei Viertel der Pädagogen sind inzwischen davon überzeugt, dass Jugendliche den Umgang damit beherrschen müssen. Diese Veränderung führt auch zu neuen Kommunikationsthemen in der Klasse: Zusätzlich zu den Büchern wird nun auch über Erlebnisse mit dem Internet bzw. dem Computer diskutiert. 62 Prozent der Befragten sprechen oft über die Erlebnisse im Internet - 2008 gaben dies nur 38 Prozent der befragten Pädagogen an.
Eltern bestens informiert
Auffallend ist, dass die Eltern genau Bescheid wissen, was Ihre Kinder in der Freizeit machen. Ihre Aussagen decken sich beinahe vollständig mit jenen ihrer Sprösslinge. Beim Umgang mit dem Internet sind viele Eltern, trotz vieler positiven Eigenschaften des Webs, vorsichtig. Sie wollen informiert sein, was der Sohn oder die Tochter im Netz macht.
Die Jugend-Medien-Studie wurde vom market Institut im Auftrag der Education Group durchgeführt.
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