Wenn Eigentum an seine Grenzen stößt
Tagtäglich klicken wir uns im Internet durch ein sprichwörtlich unfassbares Angebot an Information. Texte, Bilder, Songs, Videos - alles Daten, die irgendwann einmal Eigentum von irgendjemandem waren und es streng genommen immer noch sind. Online gestellt, kann alle Welt darauf zugreifen und tut es auch, ohne lang nach Datenschutz und Urheberrechten zu fragen.
2008 fragt das Ars Electronica Festival nach dem Wert geistigen Eigentums und stellt damit eine Kernfrage unserer modernen Wissensgesellschaft, nämlich jene nach Informationsfreiheit und Urheberrechten und dem großen Geschäft und der Vision einer offenen Wissensgesellschaft, die ihre neue ökonomische Basis auf Kreativität und Innovation aufbauen will. Darüber hinaus geht es um brauchbare und tragfähige Regeln dieser neuen Realität.
Programm
Kinder machen sich, ausgestattet mit digitalen Aufnahmegeräten, auf eine Entdeckungstour quer durchs Festivalgelände um dabei ihre ganz persönlichen Eindrücke zu sammeln, die später allen Daheimgebliebenen online präsentiert werden können - eine neue Perspektive auf internationaler Medienkunst.
Erwachsene erleben das Festival Ars Electronica in dialogischen Führungen durch die verschiedenen Ausstellungsorte. Hier gilt es, mehr zu erfahren über den diesjährigen Untertitel "Wenn Eigentum an seine Grenzen stößt".
Für alle FreundInnen des "Do-it-yourself-Gedankens" stehen zusätzliche Angebote zur Verfügung, sich auf spannenden Pfaden unabhängig und selbstständig durch die Festivallocations zu bewegen. Ganz im Sinne von "Wissen für alle" werden persönliche Eindrücke gesammelt und der Festivalcommunity präsentiert.












