Jugendliche unter Druck
Kinder und Jugendliche müssen in der heutigen Zeit viele Anforderungen erfüllen. Sie sollen gute Noten schreiben, die richtige Ausbildung finden, fit und sportlich sein, um nur einige davon zu nennen. Dabei passiert es immer öfter, dass sie sich überfordert fühlen.
Aus diesem Grund hat das Jugendrotkreuz die Kampagne "Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck!" gestartet. Mit dieser Initiative sollen den jungen Leuten ihre persönlichen Stärken bewusst gemacht werden. Weiters sollen sie vermeintliche Anforderungen wie den Schönheitsdruck oder Leistungszwang hinterfragen und sich eine eigene Meinung dazu bilden können.
Unterrichtsmaterialien
Da sich allerdings Druck nicht vermeiden lässt und zum Leben dazu gehört, versucht das Jugendrotkreuz mit Materialien und Projektideen den Kindern und Jugendlichen zu helfen. Es soll ihnen ermöglicht werden, Strategien zu entwickeln, wie man den Druck umgehen kann. Eltern, LehrerInnen, JugendgruppenleiterInnen und HorterzieherInnen sind aufgerufen, diese Materialien zu verwenden und bei der Kampagne mitzumachen.
Das ÖJRK feierte heuer den 60. Geburtstag
"60 Jahre Engagement und Hilfe für Kinder und Jugendliche sind ein Anlass, auf erfolgreiche Arbeit zurückzublicken und Herausforderungen in der Zukunft kraftvoll anzugehen", so Heinz Gruber, Bundesvorsitzender des Österreichischen Jugendrotkreuzes. Am 14. Februar 1948 wurde das ÖJRK nach dem 2. Weltkrieg wieder gegründet.
Die Kernaufgabe des Jugendrotkreuzes ist es, humanitäre Werte an Schulen zu vermitteln. Kinder und Jugendliche erfahren unter anderem durch Sommercamps Unterstützung. "Stimme der Jugendlichen zu sein, darin sehe ich verstärkt die Aufgabe des Jugendrotkreuzes in den nächsten Jahren. Kinder und Jugendliche brauchen wahre Werte und Unterstützung im Finden ihrer individuellen Stärken, um in unserer schnelllebigen Zeit ihr Leben frei von Ängsten aktiv gestalten zu können", so Gruber weiter.
Anlässlich seines 60jährigen Bestehens empfing Bundespräsident Fischer am 12. Februar eine ÖJRK-Delegation in der Wiener Hofburg. Der Bundespräsident wünschte dem Jugendrotkreuz viel Energie für die zukünftige Arbeit und bedankte sich bei allen freiwilligen MitarbeiterInnen für ihren engagierten Einsatz.












