Studie: Jugendliche im öffentlichen Raum
Die Studie "Jugend im öffentlichen Raum - Eine Studie über den Platz der Jugendlichen in unserer Gesellschaft" wurde am 17. Mai 2011 bei einer Pressekonferenz mit Landeshauptmann-Stv. Josef Ackerl und Dieter Daume, Geschäftsführer des Institutes für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung präsentiert.
Im Fokus der Untersuchung stehen einerseits theoretische Überlegungen zur Lebenslage der heutigen jungen Generation und andererseits die Meinungen und Haltungen der Jugendlichen auf Basis der Befragungsergebnisse. Befragt wurden Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren.
Ergebnisse der Studie
Die Studie brachte hervor, dass die finanziellen Rahmenbedingungen der Jugendlichen bei der Gestaltung ihrer Freizeit eine entscheidende Rolle spielen. Am liebsten treffen sie sich mit Freunden zu Hause aber auch in Lokalen oder Gasthäusern und Cafes.
Zu ernsthaften heftigen Konflikten kommt es vor allem wegen Alkoholeinfluss und provokantem Verhalten. Gewalt ist ein Randgruppenthema und vor allem ein männliches Thema. Neun von zehn Jugendlichen wertschätzen Zivilcourage. Alkohol ist auch im gesellschaftlichen Leben der Jugendlichen tief verankert, jedoch lehnen acht von zehn Jugendlichen exzessiven Alkoholkonsum ab.
Persönlicher Rückhalt wichtiger als kommerzielle Dinge
Kontakte zu ausländischen Jugendlichen fördern die Aufnahmebereitschaft von Zuwanderern. Darüber hinaus sehnen sich Jugendliche viel häufiger nach einem persönlichen Rückhalt (Freunde, Familie, Job) als nach kommerziellen Dingen. Erfreulich erscheint auch, dass viele Jugendliche auch soziales Engagement und Gemeinnützigkeit anstreben.
Zu den wichtigsten Zukunfssorgen und Lebenszielen zählen für die Jugend von heute ein guter Job und eine fundierte Ausbildung.












