Gab es bislang Konsequenzen nach PISA?
Eine spannende Diskussion konnten am 29. März alle Teilnehmer bei der Veranstaltung "Ministerin im Dialog" der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich mitverfolgen. Dr. Claudia Schmied war eingeladen, um über die Zukunft der Bildungspolitik zu referieren. Danach diskutierte sie unter dem Titel "Müssen wir Bildungslücken füllen oder ist PISA doch nicht das Maß aller Dinge" mit Experten aus Bildung und Wirtschaft.
Am Podium
- Dr. Claudia Schmied, Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur
- Fritz Enzenhofer, Amtsführender Präsident des Landesschulrates für OÖ
- Univ.-Prof. DDr. Herbert Kalb, Vizerektor der Johannes Kepler Universität Linz
- DI Klaus Pöttinger, Präsident der Industriellenvereinigung OÖ
- Dr. Ludwig Scharinger, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ
Zu Beginn der Diskussion gingen die Emotionen hoch. IV-Präsident Klaus Pöttinger forderte von LSR-Präsidenten Enzenhofer Konsequenzen nach dem PISA-Debakel, was bei diesem für großen Unmut sorgte. "Wenn jemand etwas falsches öfter sagt, wird es deswegen auch nicht richtiger", so Enzenhofer auf Pöttingers Kritik. Die Gemüter beruhigten sich aber wieder und es wurde eine spannende Diskussion zu einem Thema, das uns alle angeht, denn "Bildungspolitik ist mehr als Schulpolitik - sie muss zur Gesellschaftspolitik werden", so Schmied.
Referat von Bundesministerin Schmied
Im Referat betont Schmied, dass sie die bestmögliche Bildung für alle möchte. Für die Umsetzung dieses Vorhabens gibt es einiges, das sich ändern müsse. So sind für sie die Lehrerbildung NEU, das neue Dienstrecht für Pädagogen und die Stärkung der Schulverantwortung drei Punkte, die sich rasch ändern müssen und werden.
Das gesamte Referat sowie die Podiumsdiskussion und ein Interview mit der Ministerin finden Sie in voller Länge online!
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