Verwaltungsreform: Schmied setzt erste Schritte
Durch Effizienzsteigerung und Förderung von Leistungsträgern will Bildungsministerin Schmied erste wichtige Schritte in Richtung Verwaltungsreform setzen.
Novelle Pflichtschulerhaltungs-Grundsatzgesetz
BM Schmied ist der Meinung, dass alle Bundesländer die Möglichkeit erhalten sollen, die Einteilung ihrer Schulsprengel selbst zu definieren und will somit die Effizienz in der Schulverwaltung steigern. Künftig wird daher jedes Bundesland selbst für die Form, wie sie die Schulsprengel für den Pflichtschulbereich aufrecht erhalten wollen, verantwortlich sein. Eine Vorbildwirkung in diesem Bereich zeigen bereits die Bundesländer Niederösterreich und Wien.
Novelle Landeslehrer-Dienstrechts-Gesetz
Zudem hat Bildungsministerin Schmied eine Novelle des Landeslehrer-Dienstrechts-Gesetz in Begutachtung gegeben. Darin wird mehr Flexibilität für die Leitung mehrerer Kleinst-Schulen durch eine Person gefordert. DirektorInnen, die bisher nur die Leitung über ein bis drei Klassen hatten und somit nicht ausgelastet waren, sollen künftig die Möglichkeit erhalten, mehrere Schulen mit bis zu maximal 12 Klassen leiten zu können. "Das Steuergeld soll direkt zu den Kindern in die Klassen kommen und nicht in bürokratischen Strukturen verloren gehen", betont BM Schmied.
Auch den Leistungsträgern unter den Berufschullehrern wird mit dieser Novelle ein Anreiz geschaffen. Künftig sollen Integrationsmaßnahmen für benachteiligte Jugendliche in die Unterrichtsverpflichtung eingerechnet werden. Durch diese Integrationsmaßnahmen sind die LehrerInnen an Berufsschulen aufgefordert, sich eingehend mit den betroffenen Jugendlichen zu beschäftigen und dadurch die individuellen Stärken und Bedürfnisse herauszufinden, um geeignete Fördermaßnahmen setzen zu können.
Weiters wird es in diesem Bereich sehr wichtig werden, dass sich die BerufsschullehrerInnen mit der Berufsausbildungsassistenz, den Ausbildungseinrichtungen und den Eltern intensiv abstimmen. Somit soll laut BM Schmied auch an Berufsschulen die Motivation zu vertiefender Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen geschaffen werden. (APA)












