Zahlenspiegel 2010 zur Schule und Bildung
Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur legte am Montag, den 7. März den "Zahlenspiegel 2010 - Statistiken im Bereich Schule und Erwachsenenbildung" vor. Die Bildungsstatistik für das Schuljahr 2009/10 sei, so Bildungsministerin Claudia Schmied, eine wichtige Grundlage für faktenbasierte Bildungspolitik und entsprechende Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des österreichischen Bildungssystems.
Erstmals Statistik über Fort- und Weiterbildung
Neben den jährlich publizierten Tabellen mit Schulen-, Klassen- und Schüler-Zahlen, Bildungsstand der österreichischen Wohnbevölkerung und EU-Benchmarks ist heuer erstmals eine Statistik über das Angebot in der Fort- und Weiterbildung an den Pädagogischen Hochschulen im Publikationsumfang enthalten.
Auszug aus dem Zahlenspiegel
Aus diesen Daten geht zum Beispiel hervor, dass die Neue Mittelschule (NMS) gemeinsam mit der Sonderschule den höchsten Anteil an Schülern mit nicht deutscher Muttersprache aufweist. Im letzten Schuljahr besuchten 16.848 Kinder die NMS. Davon hatten 4.631, also ca. 28%, eine andere Muttersprache, ebenso hoch war der Anteil an der Sonderschule.
Über alle Schulen gerechnet, liegt der Anteil von Migrantenkindern bei 17,6%. Wobei an Volksschulen 23% und an den Hauptschulen 21% der Kinder mit einer anderen Muttersprache aufgewachsen sind. 18 Prozent sind es bei den Berufsschulen. Bei den höheren Schulen führt die AHS-Unterstufe einen Anteil von 15% mit Kindern nichtdeutscher Muttersprache - die AHS-Oberstufe folgt mit 13%. Den geringsten Anteil haben die berufsbildenden höheren Schulen (BHS) mit 12 Prozent.
Der Zahlenspiegel ist in deutscher und englischer Sprache verfügbar und wird für jeden online zum Download angeboten.
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