Wie war es damals genau?
Zur Auseinandersetzung mit den Themen Nationalsozialismus und Holocaust haben Schulen bereits seit dem Jahr 1978 die Möglichkeit, über den vom bm:ukk eingerichteten ReferentInnenvermittlungsdienst zur Zeitgeschichte ZeitzeugInnen zu Vorträgen und Gesprächen ab der 8. Schulstufe einzuladen. Ausgangspunkt für diese Aktion war der Gedanke, den zeitgeschichtlichen Unterricht durch die Berichte von ehemaligen WiderstandskämpferInnen und überlebenden Opfern des verbrecherischen NS-Regimes zu ergänzen. Zur Gruppe der ZeitzeugInnen gehören Angehörige verschiedener Opfergruppen des NS-Systems, wie z.B. rassisch, politisch, religiös oder ethnisch verfolgte Personen, die aus eigenem Erleben authentisch berichten können.
Die einzelnen Vortragenden erhalten vom bm:ukk jeweils ein Stundenkontingent pro Schuljahr, womit die Verrechnung der Kosten für die Vorträge direkt zwischen den Vortragenden und dem bm:ukk erfolgt.
Informationen und Hinweise zu ReferentInnen für den zeitgeschichtlichen Unterricht können folgende Einrichtungen geben:
Mauthausen Komitee ÖsterreichDokumentationsarchiv des österreichischen WiderstandesKZ-Gedenkstätte und Zeitgeschichte Museum Ebensee"Das Vermächtnis" - Lehr- und Lernmaterial
Das Vermächtnis ist einer Produktion von erinnern.at und stützt sich auf Interviews mit ZeitzeugInnen aus dem Archiv des USC Shoah Foundation Institute for Visual History and Education in Los Angeles. Die Lern-DVD beinhaltet deutsch- und englischsprachige Interviews von österreichischen oder aus Österreich emigrierten Überlebenden des Holocaust. Weiters ist eine Sammlung didaktischer Materialien mit Arbeitsaufgaben und Anregungen für den Unterricht enthalten.
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