Cybermobbing verhindern!
Laut einer Studie, für die in 25 europäischen Ländern Jugendliche zwischen neun und 16 Jahren befragt worden sind, wird jeder vierte Jugendliche in Österreich gemobbt, jeder zehnte auch im Internet. Österreich liegt dabei über dem gesamteuropäischen Durchschnitt. Beunruhigend für Experten ist, dass Täter und Opfer immer jünger werden. Dies veröffentlichte Ö1. Während Konflikte in der Schule früher häufig auf dem Pausenhof ausgetragen wurden, verlagern sich solche Diskrepanzen in letzter Zeit immer häufiger in das Internet. Cybermobbing nennt sich dieses Phänomen und es geht meistens darum, dass in sozialen Netzwerken wie Facebook, StudiVZ und Co. Klassenkollegen durch Statusmeldungen oder peinliche Fotos beleidigt und diffamiert werden.
Bereits in jungen Jahren ansetzen
Angesichts der steigenden Internetnutzung weist Bildungslandesrätin Doris Hummer darauf hin, dass schon "sehr früh Chancen, Risiken und Gefahren thematisiert und junge Mädchen und Burschen für eine sichere Internetnutzung sensibilisiert werden müssen. Daher bildet dieses Thema auch eine tragende Säule der OÖ Schule Innovativ."
Alles rund um das Thema Cybermobbing
Die "education group" befasst sich bereits seit Längerem mit dem Thema Cybermobbing und es gibt hierzu zahlreiche Informations- und Fortbildungsangebote. Von Wochenthemen mit verschiedensten Links zu hilfreichen Webseiten, über Expertenvorträge in voller Länge bis hin zu Fortbildungsseminarreihen (Gewalt - Schule - Medien) reicht das Angebot.












