Am besten nichts Neues!
"Der Mut der Presse schwindet, Journalisten und Redakteure stehen immer mehr unter Druck. Konzerne sparen Verlage und Sender zu Tode und PR-Profis steuern die Themen", so der Journalist und Buchautor Tom Schimmeck. Schimmeck seziert die Misere der Öffentlichkeit. Sein Fazit: Die Medien drohen zu Handlangern derer zu werden, die sie kontrollieren sollten - mit fatalen Folgen für unsere demokratische Gesellschaft.
Schimmek liest im Kepler Salon aus seinem Buch "Am besten nichts Neues: Medien, Macht und Meinungsmache", spannt seine Bogen vom verstorbenen Jörg Haider bis hin zu Italiens Premier Silvio Berlusconi. Er thematisiert den Niedergang des öffentlich-rechtlichen Fersehens, das Versagen des freien Markts sowie die Zunahme von "Klatschmagazinen" bei gleichzeitiger Abnahme der Qualitätsmedien.
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