Familienalbum des Planeten Erde
Der Fotograf Uwe Ommer reiste 250.000 Kilometer quer durch alle Kontinente und fotografierte dabei Familien in ihrem alltäglichen Lebensumfeld. Aus den Fotografien von 1.251 Familien entstand eine Ausstellung, die bereits die Welt bereiste. Nach Städten wie Cannes, Genf oder Chicago ist die Ausstellung noch bis 26. Oktober in Obernberg am Inn zu sehen.
Spezielles Programm für Schulen
Im Rahmen der Ausstellung wird ein spezielles Programm für Schulen angeboten. Dies beinhaltet eine Führung durch die Ausstellung, Anregungen zur intensiven Auseinandersetzung mit den Bildern und einen Kreativ-Workshop "Spielen wie in Afrika". Interkulturalität, Umgang mit kultureller Vielfalt, fremde Wertekulturen, soziale und ökonomische Unterschiede sind einige Themen, die dabei angesprochen werden.
Im Workshop müssen die Schüler aus verschiedenen, scheinbar unbrauchbaren Materialien, Spielzeug oder andere Gegenstände herstellen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt!
Zu Uwe Ommer
Uwe Ommer, geboren 1943 in Bergisch Gladbach (D), gewann schon im Alter von 19 Jahren seinen ersten Preis mit seinen Fotografien. Ein Jahr später ging er nach Paris und assistierte dort bei renommierten Fotografen. 1965 eröffnete er sein eigenes Fotostudio und wurde zu einem der berühmtesten Werbe- und Modefotografen.
Seine Arbeit führt ihn durch die ganze Welt. Er veröffentlichte bereits sechs Bücher und stellt seine Arbeiten international aus. Momentan arbeitet er am Projekt "Teens & Families in Europe", bei dem er speziell Jugendliche über ihr Leben jetzt und in zehn Jahren befragt.
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