Blechdose wird 200 Jahre
Ein Leben ohne diese Blechdose, also Konserve, ist heutzutage unvorstellbar. Ihren Geburtsort hat sie in Frankreich. Von dort aus ging sie um die Welt. Der Koch und Feinbäcker Nicolas Appert, der aus der Champagne stammte, hatte die grundlegende Idee für die Konservendose. Er suchte eine Möglichkeit zum Haltbarmachen von Lebensmitteln. Die Prämie von 12.000 Goldfranken für dieses Unterfangen hatte Kaiser Napoleon I. ausgeschrieben, denn auf dem Schlachtfeld starben die Soldaten vor allem an Unterernährung.
Dose löste Glas ab
Anfangs versuchte es Nicolas Appert mit Champagnerflaschen, dann mit Glasbehälter - der Kaiser war voerst zufrieden und stattete seine Truppen mit den Glasbehältern aus. Doch die schweren und unhandlichen Behälter erwiesen sich als unpraktisch. Ein Landsmann Apperts, der in England lebende Pierre Durand, kam auf die Idee, Blechdosen statt Glas zu verwenden. Und er ging mit dieser Idee schließlich auch zum Patentamt. Am 25. August 1810 verlieh der englische König George III. ihm den Patenttitel - die Konservendose war erfunden.
Vom Militär ins Alltagsleben
Die Dose war ursprünglich für das Militär entwickelt worden, jedoch wurden die Dosen schnell auch an neue Zielgruppen angepasst. So wurden die Dosen kleiner, um die Märkte zu bedienen. Somit war der Weg in die Haushalte geebnet. Heutzutage werden jährlich hunderte Millionen Konservendosen produziert.
Bildquelle: Rainer Zenz (2007)












