Jupiter strahlt am Firmament
Den Nachthimmel beherrscht in diesem Herbst Jupiter, der Königsplanet. Am Abendhimmel strahlt er unübersehbar als heller Lichtpunkt im Osten. Am 21. September kommt Jupiter in Opposition zur Sonne. Das bedeutet, er steht ihr am irdischen Firmament genau gegenüber. Der Riesenplanet ist daher die ganze Nacht über sichtbar. Um Mitternacht erreicht er seine höchste Position im Süden, und am Morgen sieht man ihn vor Anbruch des Tages am Westhimmel.
Jupiter ist größter Planet des Sonnensystems
Von allen acht Planeten unseres Sonnensystems ist Jupiter der größte und massereichste. Er ist über dreihundert Mal so schwer wie unsere Erde. In den Jupiterglobus könnte man 1.400 Mal unsere Erdkugel füllen, wäre er eine Hohlkugel.
In der Nacht vom 23. auf 24. September sieht man den Vollmond nahe dem Jupiter. Mit einem kleinen Fernglas erkennt man auch die vier hellen und großen Jupitermonde. Von Nacht zu Nacht variieren ihre Positionen zu beiden Seiten des Riesenplaneten.
Sonne, Mond und Sterne im September
Monatelang war Venus als heller Abendstern am Westhimmel zu sehen. Bevor sie aber nun verschwindet und auf den Taghimmel wechselt, leuchtet Venus noch zu Herbstbeginn in maximalem Glanz tief im Südwesten bei Einbruch der Dämmerung. Ende September wird sie bereits gegen 19:30 Uhr untergehen. Anfang Dezember wird sie dann als Morgenstern mit größter Helligkeit leuchten.
Der flinke und sonnennahe Merkur bietet Mitte September die zweite Morgensichtbarkeit in diesem Jahr. Um den 18. September wird er relativ leicht mit bloßem Auge am Morgenhimmel erkennbar sein. Nach dem 27. September wird es schwierig werden, Merkur noch am Morgenhimmel ohne Fernglas zu erkennen.












