Gelsen - was tun?
Kleine Dinge können eine große Wirkung haben. Wer das bezweifelt, soll einmal versuchen einzuschlafen, während sich auch nur eine Gelse im Schlafzimmer befindet. Dieses hohe, unangenehme Surren erschwert das Erreichen der Tiefschlafphase noch erheblicher als die Sommerhitze.
Zum Glück können wir uns zur Wehr setzen und müssen dafür nicht einmal unbedingt zur chemischen Keule greifen. Hier einige Tipps wie Sie der Insekteninvasionen vorbeugen:
Am Tisch:
Wasserschalen mit Essig, Zitronen- oder Lavendelöl schaffen Abhilfe und wer seinen Tisch mit Zitronen und Gewürznelken dekoriert, wird beim Essen nicht von Wespen und Hornissen gestört.
In Haus & Wohnung:
Fenster zu oder Licht aus - so eine alte Faustregel. Außerdem sehen Gelsen gelbes Licht nicht, daher einfach weiße Glühbirnen gegen gelbe tauschen! Weniger bekannt ist vielleicht auch, dass man Gelsen mit stark riechenden Pflanzen, wie etwa Lavendel oder Tomaten am Balkon oder vor der Türe fernhalten kann.
Im Falle eines Gelsenstiches:
Haben die Gelsen zugeschlagen, gilt: So wenig kratzen wie möglich. Kratzen verschlimmert nur die Schwellung. Essigsaure Tonerde beruhigt Entzündungen um die Einstichstelle. Als erste Hilfe hat sich auch das Auftragen von Spucke, Essig, Zitronensaft, Zwiebel, Spitzwegerichsaft oder zerriebenen Tomatenblättern auf die Einstichstelle bewährt.
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