Bildung in einer globalisierten Welt
Wer meint, dass die österreichische Bildungspolitik in Wien entschieden wird, täuscht sich ebenso wie derjenige, der an die "unentrinnbare Logik" der globalen Wissensgesellschaft glaubt. Was sind die "globalen Systemzwänge", und wo ist nationale Selbstbestimmung in Bildungsfragen nicht nur möglich, sondern notwendig?
Warun sind Bildungsstandards zum bildungspolitischen Hoffnungsträger geworden?
Was sind die Trends, wer sind die "global players"? Man hört in Österreich nicht viel über den pädagogischen Neoliberalismus, aber gibt es ihn nicht vielleicht schon längst? Warum sind Bildungsstandards in den letzten Jahren zum bildungspolitischen Leitmotiv und Hoffnungsträger geworden? Warum bleibt die Gesamtschule auch weiterhin der Stachel im trägen Fleisch der österreichischen Bildungspolitik? Wie sind die Zwischenberichte der bildungsministeriellen ExpertInnenkommission im Vergleich zu den Produkten ähnlicher englischer, französischer, schwedischer und deutscher Kommissionen einzuschätzen?
Mit diesen und ähnlichen unbequemen Fragen wird sich Karl Heinz Gruber beschäftigen und dabei auf seine 40jährigen Erfahrungen als international vergleichender Bildungsforscher zurückgreifen.
"Bildung in einer globalisierten Welt - Die österreichische Bildungspolitik im Spannungsfeld globaler Megatrend und alpiner Scheuklappen"
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