Offener Zugang zu Universitäten vs. Studiengebühren
Die heiße Diskussion um Zugangsbeschränkungen an den heimischen Universitäten heizte in den letzten Wochen die Gemüter der Studenten an. market wollte nun wissen, wie viel Rückhalt die Forderung der Studenten nach offenem Zugang zu den Unis in der Bevölkerung hat und welchen Stellenwert die Bildung im Konzert der Zukunftsthemen einnimmt. Das Ergebnis ist ernüchternd.
Die wichtigsten Zukunftsthemen für Österreich
82 Prozent der Österreicher sprechen sich dafür aus, dass sich Politik und Gesellschaft besonders für die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen einsetzen sollen. Es ist momentan das wichtigste Zukunftsthema.
Mehr Unterstützung für Anliegen der Universitäten und Fachhochschulen und der freie Zugang zu Universitäten/Fachhochschulen liegen hingegen mit 39% bzw. 22% nur auf den hinteren Plätzen.
Studiengebühren vs. offener Zugang zu den Universitäten
Mehr als zwei Drittel der Österreicher sind für Studiengebühren und Aufnahmetests an den Universitäten. Nur jeder Dritte favorisiert einen offenen Bildungszugang zu den heimischen Universitäten.
Dabei sind es eher die Frauen, die sich einen offenen Zugang wünschen und analysiert man das Ergebnis hinsichtlich des Alters, sprechen die Zahlen eine noch deutlichere Sprache: Jeder zweite Bürger im Alter zwischen 15 und 29 Jahren ist davon überzeugt, dass ein offener Zugang zu den Universitäten notwendig sein wird, um im weltweiten Wettbewerb mithalten zu können!
Die online-Umfrage hat am 17. und 18. März stattgefunden. Das market Institut befragte dabei 704 Personen repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren.
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