Neues Facharbeiter-Projekt für 400 Jugendliche in OÖ
Am 7. Jänner 2010 hat eine Pressekonferenz zum Thema "Aktive Arbeitsmarktpolitik in Oberösterreich: Bilanz 2009, Ausblick 2010 und neue Initiative für Jugendbeschäftigung" mit Wirtschafts-Landesrat KommR Sigl und Leiter des AMS OÖ Dr. Obrovski stattgefunden. Oberösterreich bleibt auch 2009 das Bundesland, mit der niedrigsten Arbeitslosenquote.
Niedrigste Arbeitslosenrate in OÖ
Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise haben Oberösterreich als Wirtschafts- und Industriebundesland massiv getroffen - insbesondere am Arbeitsmarkt. Dennoch ist es gelungen, dass Oberösterreich das Bundesland mit der niedrigsten Arbeitslosenrate bleibt.
Auch 2009 ist Oberösterreich im Jahresdurchschnitt mit 4,9 Prozent das Bundesland mit der niedrigsten Arbeitslosenrate vor Salzburg (5,1 Prozent) und Tirol (6,3 Prozent). Der österreichische Jahresdurchschnitt liegt bei 7,2 Prozent.
3,1 Millionen Euro für neue FacharbeiterInnen-Kurzausbildung
Oberösterreich hat sich zum Ziel gesetzt, dass mindestens 90 Prozent aller Jugendlichen unter 25 Jahren über eine Ausbildung "höher als Pflichtschulabschluss" verfügen sollen.
Mit der FacharbeiterInnen-Kurzausbildung wird nun genau für diese jungen Menschen eine neue zielgerichtete Initiative gestartet: "Bei diesem Projekt werden junge Erwachsene im Alter von bis zu 25 Jahren zu Facharbeiter/innen ausgebildet. 400 Jugendliche erhalten mit dieser neuen Ausbildungsform eine neue Perspektive", betont Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl.
Besonderes Augenmerk auf Jugendbeschäftigung
Das Wirtschaftsressort des Landes OÖ und das AMS OÖ finanzieren dieses neue Projekt des "Pakts für Arbeit und Qualifizierung 2010" gemeinsam mit jeweils 1,55 Millionen Euro. Junge Menschen, die nur über einen Pflichtschulabschluss verfügen, erhalten so die Möglichkeit, in 18 Monaten eine Lehrabschlussprüfung nachzuholen.
Der Jugendbeschäftigung gelte, so Sigl, auch 2010 ein besonderes Augenmerk: Mehr als 4.200 Jugendliche in Oberösterreich werden vom Maßnahmenpaket für junge Menschen im "Pakt für Arbeit und Qualifizierung 2010" profitieren.












