Wieso scheitern Ihre Neujahrsvorsätze?
"Nächstes Jahr wird alles besser - ich ernähre mich gesünder, treibe mehr Sport und möchte außerdem endlich Nichtraucher werden". Diese guten Vorsätze fürs neue Jahr kennt bestimmt jeder Mensch, aber meist scheitern diese all zu oft. Warum eigentlich?
Seit Jahren arbeiten Forscher daran, die Gründe für den Erfolg oder Misserfolg bei Verhaltensänderungen, speziell was die Gesundheit angeht, ausfindig zu machen. Gesundheitspsychologen der FU Berlin glauben, dass eine maßgeschneiderte Unterstützung helfen könnte.
Genaue Planung und Motivation führen zum Ziel
Prof. Ralf Schwarzer, Leiter der Abteilung für Gesundheitspsychologie an der FU Berlin betonte, dass der erste wichtige Schritt ist die Motivation zu wecken. "Dabei geht es darum, die Konsequenzen eines gesunden Verhaltens zu betonen und sich gleichzeitig die eigene Kompetenz zur Verhaltensänderung vor Augen zu führen." Aber auch genaue Planung des Vorgehens und die Erfahrung der Selbstwirksamkeit sind ausschlaggebend für eine dauerhafte Verhaltensänderung.
Überdies hinaus gibt es eine weitere Zielgruppe, die bereits Handelnden. Sie brauchen nach Erfahrungen Schwarzers weiteres Coaching: Denn aus einem Tag ohne Zigarette sollten viele werden, aus einer Parkrunde Joggen eine regelmäßige Aktion. "Hier gehört zur Organisation, nicht nur nach vorne zu blicken, sondern auch zurück. Was jedoch den Jahreswechsel als Startzeitpunkt für eine Verhaltensänderung angeht, da sind die GesundheitsexpertInnen nicht allzu hoffnungsvoll.
Die Top - Vorsätze fürs neue Jahr
Was sich Herr und Frau Österreicher für das Jahr 2010 vorgenommen haben, wollte der Fonds Gesundes Österreich genauer wissen. Das Ergebnis: 58 Prozent wollen etwas für die Gesundheit tun. Am Häufigsten genannt wird das Bestreben nach einer Gewichtsabnahme, gefolgt vom Rauchstopp und mehr Bewegung. Auch die psychosoziale Gesundheit steht hoch im Kurs: 11 Prozent wollen mehr auf soziale Beziehungen, den Freundes- und Bekanntenkreis und die Liebe achten.












