Grünes Licht für standardisierte Reifeprüfung
Der Unterrichtsausschuss des Nationalrats hat grünes Licht für die Einführung der standardisierten Matura gegeben. Laut Parlamentskorrespondenz stimmten die Abgeordneten von SPÖ, ÖVP, BZÖ und Grünen der entsprechenden Novelle zum Schulunterrichtsgesetz mehrheitlich zu. Den Beschluss im Plenum vorausgesetzt, wird ab dem Schuljahr 2013/14 die Matura an den allgemeinbildenden höheren Schulen an einem Termin mit teilweise einheitlichen Aufgabenstellungen erfolgen.
Phase der Erprobung bereits mit kommendem Schuljahr
Mit kommendem Schuljahr beginnt die Phase der Erprobung. An den berufsbildenden höheren Schulen sowie an den höheren Anstalten der LehrerInnen- und ErzieherInnenbildung ist die neue Form der Reifeprüfung in den Schuljahren 2010/11 bis 2013/14 zu erproben. Spätestens ab dem Haupttermin 2015 soll die standardisierte Matura auch an diesen Schularten ins Regelschulwesen übernommen werden.
Aufbau der standardisierten Reifeprüfung
Wie bereits angekündigt, soll die neue Matura aus drei voneinander unabhängigen Modulen bestehen: Einer "vorwissenschaftlichen Arbeit", schriftlichen Klausuren mit zentral vorgegebenen Fragen, die von der jeweiligen Lehrkraft nach einem ebenfalls zentral vorgegebenen Lösungsschlüssel korrigiert werden, und den mündlichen Prüfungen mit Fragen zu Themen, die von den LehrerInnen der Schule im Vorfeld fixiert werden.
Quelle: APA-ZukunftWissen












