Trend im Sommer 2009: Bücherlesen
BranchenexpertInnen schätzten vor einiger Zeit, dass Bücher in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu den Gewinnern zählen werden. Diese Tatsache dürfte sich im Moment auch in den Kassen der Buchhandlungen widerspiegeln. Zahlreiche HändlerInnen berichteten, dass KonsumentInnen in den letzten Wochen verstärkt zu klassischer Ferienlektüre gegriffen haben. Ein sehr vielfältiges Angebot in puncto Inhalte und Themen, sowie die Tatsache, dass es auch Bücher für jede "Brieftasche" gibt - tragen in Zeiten wie diesen zur positiven Entwicklung in der Buchbranche bei, so die ExpertInnen.
Buchbranche ist in Krisenzeiten stabil
"Die Buchbranche hat die Wirtschafts-Hypes nicht mitgemacht und ist dafür auch in Krisenzeiten stabil", meint Prof. Michael Kernstock, Obmann des Fachverbands der Buch- und Medienwirtschaft. Er vermutet auch, dass ein Grund für die momentane gute Geschäftslage darin begründet sein könnte, dass sich KonsumentInnen mit einem Buch ein günstiges und zugleich sehr individuelles Freizeitvergnügen gönnen können.
Novelle zum Buchpreisbindungsgesetz
Vor kurzem hat der National- und Bundesrat der Novelle zum Buchpreisbindungsgesetz zugestimmt. Dies ist, laut Kernstock, ein wichtiger Baustein, um die Vielfalt des Angebots aber auch der kulturellen Nahversorgung zu gewährleisten. Das Kulturgut Buch bleibt damit auch weiterhin geschützt. "Alles in allem gute Faktoren, die es einem erlauben das Wochenende mit einem guten Buch zu verbringen", so Kernstock abschließend.
Quelle: APA-ZukunftWissen












