Prof. Knierzinger legt Geschäftsführung des EDUCATION HIGHWAY zurück
Der langjährige Geschäftsführer der EDUCATION HIGHWAY Innovationszentrum für Schule und Neue Technologie GmbH, Prof. Mag. Anton Knierzinger, legt auf eigenen Wunsch die Geschäftsführung zurück und scheidet mit 30. Juni 2009 einvernehmlich aus der Gesellschaft aus. Gründe dafür sind lange anhaltende gesundheitliche Probleme wie auch sein Wunsch, sich nach Gesundung wieder vermehrt der Forschung und Lehre an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz zu widmen, wo er den Fachbereich für Medienpädagogik und IKT leitet.
Prof. Mag. Knierzinger hat den Education Highway seit seiner Gründung im Jahr 1985 zuerst als Verein und ab 2000 als gemeinnützige GmbH geleitet und in diesen 24 Jahren zur größten Institution dieser Art Österreichs aufgebaut. Die Gesellschafter, Land OÖ/TMG (74 %) sowie Sponsoring-Partner Raiffeisenlandesbank OÖ (26 %), bedanken sich bei Prof. Mag. Knierzinger für dessen wertvolle und international anerkannte Aufbauarbeit sowie für seinen Einsatz!
Der besondere Wert von Education Highway speziell für das oö. Schulwesen kann an folgenden Beispielen abgelesen werden:
Education Highway hat mit www.eduhi.at nicht nur einen der ersten, sondern auch den größten Bildungsserver im deutschen Sprachraum aufgebaut. Die Datenbank enthält mehr als 100.000 Links zu Informationen, mehr als 15.000 Bilder und mehr als 4.000 Schul- und Lehrerhomepages, die für Lernen und Schule interessant sind. In etwa 40 Fachportalen erarbeiten und sammeln Lehrerteams aus ganz Österreich Unterrichtsmaterialien zu den einzelnen Unterrichtsgegenständen. In den vergangenen Jahren wurden mehr als 1200 Themen zu allen Fachgebieten ausgearbeitet.
Die Gesellschaft bietet Schulen auch eine Reihe sehr wichtiger IT-Services an. Neben Mail- und Webservice wird insbesondere die Lernplattform eduMOODLE über alle Erwartungen positiv angenommen. Fast 1500 Schulen aus ganz Österreich haben bereits ihre eigene Plattform bei EDUHI eingerichtet und ersparen sich so den Betrieb eigener Server.
EDUHI half und hilft viel Geld zu sparen
EDUHI half und hilft den Schulen viel Geld zu sparen. Zentrale Services können bedeutend billiger betrieben werden. So kostet zum Beispiel die zentrale Filterung gegen unerwünschte Inhalte (z. B. pornografische oder Gewalt verherrlichende Seiten) aus dem Internet für die nächsten drei Jahre für alle oö. Kunden etwa 100.000 Euro. Müsste jede Schule ihr Netz selbst abschotten, wäre dies in Summe kaum unter einer Mio. Euro zu realisieren.
Besonders stolz ist man bei EDUHI auf den großen Eigenanteil an der Finanzierung des Schulnetzes. Weniger als 10% Förderanteil durch die Gesellschafter sind ein außerordentlich niedriger Wert im Vergleich zu anderen Bundesländern. Möglich war das in der Vergangenheit, weil sich EDUHI von Anfang an stark im Providing und in Forschungs- und Entwicklungsprojekten engagiert hat. Dabei entstanden und entstehen große Synergien für die permanente Weiterentwicklung des Leistungsangebotes für die Schulen. Der 2008 erfolgte Umsatzrückgang im Providing-Geschäft aufgrund des stark gestiegenen Konkurrenzdruckes konnte ertragsmäßig durch eine Unterstützung der Gesellschafter aufgefangen werden. Damit bekräftigen diese die Wichtigkeit von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) in der Bildung für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich.
EDUHI hat auch 2008 mehrere, in den letzten Jahren entwickelte, zukunftsweisende Projekte vorgestellt. Mit BildungsTV, dessen erste Baustufen abgeschlossen sind, zeigt EDUHI eine moderne, integrierte und multimediale Lern-, Informations- und Kommunikationsplattform.
Nähere Informationen:
Das offizielle Auswahlverfahren für eine(n) neue(n) GeschäftsführerIn ist im Gang. Derzeit werden die Geschäfte auf Grund der Erkrankung von Prof. Knierzinger interimistisch und ehrenamtlich durch Dipl.-Ing. Berghold Bayer, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender von EDUHI, geführt.












